PUBLIC
PRIVATE SECURITY 2008 bescheiden gestartet - Gibt es inzwischen
zu viele konkurierende Mini-Messen und Konferenzen für
die Sicherheitswirtschaft oder liegen objektives Marktbedürfnis
und Sicherheitsbewußsein im Markt zu weit auseinander?
(24.01.2008)
Die PUBLIC PRIVATE SECURITY
2008 ist in Hannover als Konferenzmesse
gestartet, mit knapp über 200 eingetragenen Konferenzbesuchern
und einigen Messeständen, eine zweistellige Anzahl
wurde knapp erreicht. Das entspricht den Erfahrungen diverser
anderer Messekonferenzen, insoweit gelang kein Durchbruch.
Dazu kommen sicher noch einige freie Besucher, viele jedoch
auch aus dem Gewerbe. Vorteilhaft ist sicher die Kombination
mit der Konferenzmesse PUBLIC INFRASTRUCTURE 2008
am gleichen Ort, ansonsten wäre es wohl weitestgehend
eine Fachkonferenz mit den "üblichen Teilnehmern",
ergänzt um die örtlichen Amtsträger. Diese
Verbindung sollte gepflegt werden, weniger wegen der Teilnehmeranzahl
als mehr aufgrund der übereinstimmenden Zielgruppen.
Das objektive Marktbedürfnis, bedingt durch die Sicherheitslage
in den Kommunen, dürfte in den kommenden Jahren für
mehr Interesse sorgen. Unzweifelhaft ist der Bedarf
vom Thema her und Starts sind immer schwer. Aber
nicht zu übersehen ist auch, dass eine wachsende
Anzahl von Messen und Fachkonferenzen um Teilnehmer ringen,
ob in München, Hamburg oder als Sicherheitstage diverser
Verbände, wie in Essen oder als getarnte Hausmessen
von Wirtschaftsverbänden. Es ist mehr, als Vielen
bewußt, weil die Übersicht fehlt,
man spricht zu wenig miteinander und die mögliche
Zusammenarbeit über den ASW e. V. schafft hier wohl
keinen Ausgleich. Die Zielgruppen werden größer,
da die Sicherheitsbedürfnisse zunehmen und immer
komplexer = ganzheitlicher zu bewältigen sind. Entsprechen
dieser Entwicklung aber die tatsächlich vorliegenden
Angebote oder bewegen wir uns damit zu eng in den eigenen,
immer gleichen Kreisen mit den analogen Themen. Natürlich
stehen die Messeveranstalter im Wettbewerb und das erklärt
möglicherweise das wachsende Interesse am Thema Sicherheit
ohne ausreichende Berücksichtigung der Lage
im Gewebe und in den Zielgruppen. Sehr zu empfehlen
sind zumindest Gespräche zwischen den diversen Veransteltern
und deren Fachpartnern über Kooperationen. Solange
BDWS und BHE als die größten Verbände
ihre Kapazitäten auch im Interesse ganzheitlicher
Lösungen für die gleichen Kunden nicht besser
verzahnen, bleiben es begrenzte Fachkonferenzen mit diesen
und jenen Lichtblicken.
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