Archiv von ISG-Aktuell  
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Archivablage aus: SICHERHEIT AKTUELL 
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Das Aktuellste im Archiv beginnt hier
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Konkurrierende Tarifverträge - wem nützt das absehbare Chaos eigentlich und was ist davon real nicht vermeidbar? (27.05.2008)
Die Tariflandschaft im deutschen Sicherheitsgewerbe war bereits in der Vergangenheit trotz gleicher Tarifparteien sehr unübersichtlich und schwer nachvollziehbar. Über 50 Tarifverträge zwischen ver.di und BDWS regelten ein realiv überschaubares Gewerbe. Dabei gelang es über Jahre nicht einmal, die Bezeichnungen für übereinstimmende Tätigkeiten, zum Beispiel als separat einsetzbarer Wachmann, begrifflich anzupassen. Die Bedingungen dafür waren mit den Begriffsbestimmungen in der DIN 77200 nicht einmal so schlecht. Bei gleichen Tarifpartnern und nur einem Standard schwer zu verstehen, hier fehlte eine zentrale Abstimmung. Nunmehr wird dieser Zustand absehbar weiter verkompliziert. Mit dem angestrebten Mindestlohn und dem Tarifpartner GÖD ...

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Unseriöse Subunternehmer im Sicherheitsgewerbe eine wachsende Gefahr und warnende Anzeichen?
(12.05.2008)
Es ist wohl an der Zeit, sich mit einem wachsenden Phänomen des privaten Sicherheitsgewerbes etwas konsequenter zu befassen - den in der Regel unseriös und oftmals rechtswidrig arbeitenden Subunternehmern mit "Scharzarbeitern" als Untersubunternehmer. Was kennzeichnet diese besondere Spezies und grenzt sie von seriösen Kleinunternehmen mit Subunternehmerverträgen ab: 1. arbeiten sie für Vergütungen zwischen 7 und 9 Euros, davon geht nur ca. die Hälfte an die "freie" Bewachungskraft; 2. setzen sie zwangsläufig dann "freie" Bewachungskräfte ohne versteuerte Entlohnung (allgemein als Schwarzarbeit bezeichnet) ein.; 3. verbietet sich dadurch die gewerberechtlich vorgeschriebene Meldung zur Überprüfung der Zuverlässigkeit; 4. verschleiern oftmals "scheinseriöser" Auftraggeber und unseriöser Subunternehmer dieses Vorgehen durch Verträge, wobei der Subunternehmer das Risiko ...

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Warnhinweise (auch nach KonTraG), Korruption und anderes Fehlverhalten
(28.04.2008)
Immer mehr lüften sich die Schleier der Ignoranz und Vertuschung, nunmehr scheinen bereits vor vielen Jahren Warhnhinweise bei SIEMENS AG vorgelegen haben und mit ihnen Anhaltspunkte für relevantes Fehlverhaltens und intransparente Vorgänge. Die nächsten Wochen werden wohl zeigen, wie verantwortungsbewußt damit umgegangen wurde. Warnhinweise zeigen auf Vorgänge und Verhaltensweisen, die oftmals noch zu intransparent für eine sichere Bewertung sind, bei denen rechtliche Relevanz vermutet aber noch nicht gerichtsfest beweisbar ist, bei denen zumindest Regelverstöße eine interne Überprüfung erfordern. Sie dienen auch der Risikofrüherkennung, ...
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Das Engagement mit Minimalausbildung und Niedrigentlohnung
(22.04.2008)
Es hat den Anschein, dass sich eine bedenkliche Entwicklung im deutschen privaten Sicherheitsgewerbe fortsetzt, mit der sich eine Schere zwischen Marktbedarf und Marktangeboten gerade im Bereich der qualifizierteren Dienstleistungern weiter öffnet. Sichtbar wird dies vor allem bei Ausschreibungen und der folgenden Leistungsrealisierung, wenn der "Vertrag in der Tasche" ist. Beginnend bei grossen Unternehmen bis zu den kleinen Mittelständlern erfolgt eine Anpassung der Unternehmensstrategie an den Wettbewerb über den Preis und zwar das Niedrigstangebot. Dem gegenüber nimmt aber der Bedarf des Marktes ...

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Im Visier: Deutsche Sicherheitsausbildungen im Ausland und zu kurze politische Schnellschüsse
(11.04.2008)
Seit Jahren laufen diverse Bemühungen um die Vermittlung gegenüber der Politik, dass die gewerberechtlichen Zugangsvoraussetzungen für Angestellte und Unternehmer in das private Sicherheitsgewerbe den Anforderungen des Marktes, national wie international, angepaßt werden. Dazu zählt auch mit an erster Stelle eine verbesserte Basisqualifizierung und Spezialisierung entsprechend Einsatzrichtung. Die vorhandenen Defizite lassen eigentlich das deutsche Bildungsangebot für das Sicherheitsgewerbe bis auf wenige Ausnahmen für das Ausland wenig attraktiv erscheinen, man greift lieber auf Frankreich, England, Israel oder die USA zu. Selbst Lettland bietet mehr. Deshalb hat sich darum auch bisher kein Politiker so richtig gekümmert, es gab keine bekannten Anlässe. Bildungsträger und Sicherheitsunternehmen, die im Ausland Bildung anbieten, existieren allerdings schon seit Anfang der 90er Jahre. Aber nur wenige haben sich fest etablieren können und die besitzen wahrscheinlich bereits Tochterunternehmen. Insoweit ist es derzeit eine makabre Fügung des Schicksals, dass ausgerechnet Bildungsangebote eines ...

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Das Engagement mit Minimalausbildung und Niedrigentlohnung (22.04.2008)
Es hat den Anschein, dass sich eine bedenkliche Entwicklung im deutschen privaten Sicherheitsgewerbe fortsetzt, mit der sich eine Schere zwischen Marktbedarf und Marktangeboten gerade im Bereich der qualifizierteren Dienstleistungern weiter öffnet. Sichtbar wird dies vor allem bei Ausschreibungen und der folgenden Leistungsrealisierung, wenn der "Vertrag in der Tasche" ist. Beginnend bei grossen Unternehmen bis zu den kleinen Mittelständlern erfolgt eine Anpassung der Unternehmensstrategie an den Wettbewerb über den Preis und zwar das Niedrigstangebot. Dem gegenüber nimmt aber der Bedarf des Marktes ...

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Im Visier: Deutsche Sicherheitsausbildungen im Ausland und zu kurze politische Schnellschüsse (11.04.2008)
Seit Jahren laufen diverse Bemühungen um die Vermittlung gegenüber der Politik, dass die gewerberechtlichen Zugangsvoraussetzungen für Angestellte und Unternehmer in das private Sicherheitsgewerbe den Anforderungen des Marktes, national wie international, angepaßt werden. Dazu zählt auch mit an erster Stelle eine verbesserte Basisqualifizierung und Spezialisierung entsprechend Einsatzrichtung. Die vorhandenen Defizite lassen eigentlich das deutsche Bildungsangebot für das Sicherheitsgewerbe bis auf wenige Ausnahmen für das Ausland wenig attraktiv erscheinen, man greift lieber auf Frankreich, England, Israel oder die USA zu. Selbst Lettland bietet mehr. Deshalb hat sich darum auch bisher kein Politiker so richtig gekümmert, es gab keine bekannten Anlässe. Bildungsträger und Sicherheitsunternehmen, die im Ausland Bildung anbieten, existieren allerdings schon seit Anfang der 90er Jahre. Aber nur wenige haben sich fest etablieren können und die besitzen wahrscheinlich bereits Tochterunternehmen. Insoweit ist es derzeit eine makabre Fügung des Schicksals, dass ausgerechnet Bildungsangebote eines ...

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Zum Mindestlohn im privaten Sicherheitsgewerbe (28.03.2008)
Die zwischen dem BDWS Bundesverband Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen e.V. und der Gewerkschaft ver.di geführten Tarifverhandlungen um bundeseinheitliche Mindestlöhne als Vorrausetzung für eine Aufnahme in das Entsendegesetzt sind an den Forderungen von ver.di nach einheitlichen 7,50 € Stundenmindestlohn in ganz Deutschland gescheitert. Neue Gespräche mit gleichem Ziel wurden mit der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst und Dienstleistungen (GÖD) aufgenommen und führten quasi in letzter Minute zu einem gemeinsamen Antrag um Aufnahme des Wach- und Sicherheitsgewerbes in das Arbeitnehmer-Entsendegesetz. Dies soll verhindern, dass 2009
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Terrorabwehr und private Sicherheitswirtschaft

Der Terror greift direkt nach Deutschland. Die im September 2007 vereitelten Delikte belegen die Richtigkeit entsprechender Hypothesen. Zu vermuten ist, das weitere sich in Planung und Vorbereitung befinden, auch inspiriert durch die vermeintlichen Niederlagen der gestellten Terroristen. Für die private Sicherheitswirtschaftt steht erneut die Frage nach ihren Möglichkeiten zu aktiven Beiträgen in der Terrorabwehr und den dafür erforderlichen Grundlagen. Bereits 2005 wurden einem themenbezogener Beitrag von Dr. Lutz Viëtor (ISG mbH Berlin) sowohl in der WIK - Zeitschrift für die Sicherheit der Wirtschaft, Nr. 1/2005 als auch im SicherheitsForum, Schweizer Fachzeitschrift für Sicherheit, Nr. 5/2005, über "Möglichkeiten und Grenzen: Terrorismusbekämpfung durch Sicherheitsdienstleister?" Überlegungen angestellt und ganz reale bereits existierende Beiträge dargestellt. Eine Kernaussage war, dass die private Sicherheitswirtschaft besonders ....

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Vorwürfe gegen LIDL wegen Mitarbeiterüberwachung werfen auch straf- und gewerberechtliche Fragen auf - Detektivaus- und fortbildungen unzureichend
(27.03.2008)
Nach einer Veröffentlichung der Zeitschrift STERN wurden in LIDL-Filialen Mitarbeiter unter Einsatz von Videokameras überwacht, die Aufzeichnungen durch Detektive ausgewertet und in Protokolle gefaßt. LIDL hat diese Feststellungen grundsätzlich eingeräumt, spricht jedoch von Einzelfällen ohne Auftrag oder Billigung der Geschäftsführung und Erweiterung oder Modifizierung eines an sich gegen Ladendiebstahl gerichteten Überwachungsauftrages. Der derartig tätigen Detektei soll inzwischen gekündigt wurden sein. Ob Filial- oder Bezirksleiter ohne Kenntnis ihrer Vorgesetzten zur Verfügung gestellte Mittel für Massnahmen der Warensicherung eigenmächtig ...

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Verdi bewertet Arbeitsverträge einer Firma "BIG" in Berlin als sittenwidrig - das betroffene Unternehmen spricht von "branchenüblich" 
(07.02.2008)
Die Berliner Politik beschäftigt sich aktuell mit den Arbeitsbedingungen der Objektbewachungskräfte einer Firma aus Halle (Saale), die bei der Berliner Polizei eingesetzt sind. Anlaß ist eine Veröffentlichung im "Tagesspiegel" vom 04.02.2008. Danach haben die Arbeitnehmer, die nach Berliner Tarif mit 5,25 Euro/Std. bezahlt werden sollen, einen "Pauschalkostenbeitrag", der gleich vom Arbeitslohn einbehalten wird, zu leisten, wenn sie in der Probezeit ausscheiden. Darüber hinaus sollen weitere Kosten für Dienstbekleidung, für eine medizinische Erstuntersuchung sowie für mögliche Kurse den Arbeitnehmer in  der Probezeit belasten können. Dies sei laut zitiertem Justitiar der Firma "Big" branchenüblich und sei

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PUBLIC PRIVATE SECURITY 2008 bescheiden gestartet - Gibt es inzwischen zu viele konkurierende Mini-Messen und Konferenzen für die Sicherheitswirtschaft oder liegen objektives Marktbedürfnis und Sicherheitsbewußsein im Markt zu weit auseinander? 
(24.01.2008)
Die PUBLIC PRIVATE SECURITY 2008 ist in Hannover als Konferenzmesse gestartet, mit knapp über 200 eingetragenen Konferenzbesuchern und einigen Messeständen, eine zweistellige Anzahl wurde knapp erreicht. Das entspricht den Erfahrungen diverser anderer Messekonferenzen, insoweit gelang kein Durchbruch. Dazu kommen sicher noch einige freie Besucher, viele jedoch auch aus dem Gewerbe. Vorteilhaft ist sicher die Kombination mit der Konferenzmesse PUBLIC INFRASTRUCTURE 2008 am gleichen Ort, ansonsten wäre es wohl weitestgehend eine Fachkonferenz mit den ...

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Getöteter Wachmann in Berlin nach Überfall - Ist unser Bewachungspersonal auf eine mögliche Eskalationen der Gewalt ausreichend vorbereitet?  (23.12.2007)
Am 21.12.2007 wurde in den Abendstunden in einem Ladengeschäft des Handelsunternehmens Edeka/Reichelt in Berlin-Reinickendorf ein 20jähriger Wachmann während eines Überfalls durch einen Einzeltäter mit einem Messer angegriffen, schwer verletzt und getötet. Der ebenfalls angegriffene Filialleiter und weitere Personen überlebten verletzt. Ziel des Überfalls war wahrscheinlich die Kasse, denn auch der Kassierer wurde zuerst angegriffen. Der mutmaßliche Täter wurde noch am Tatort leichter verletzt festgenommen, inzwischen wurde ein Haftbefehl wegen ...

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BDWS strebt Mindestlöhne von 6 bis 8 Euro territorial differenziert an - 1,50 Euro Stundenlohn festgestellt   (16.01.2008)
In den vergangenen Jahren beschäftigte sich die Tagespresse, soweit nicht tagesaktuelle Ereignisse dazu zwangen, in der Regel einmal im Jahr mit der Niedrigslohnmisere im privaten Sicherheitsgewerbe. In den letzten Monaten nehmen derartige Berichte jedoch spürbar zu. Gewaltakte und Tötungsdelikte gegen Bewachungspersonal und Geldtransportkräfte mögen dazu beigetragen haben. Vieleicht rückt aber auch das private Sicherheitsgewerbe mit seinem wachsenden Anteil an qualifizierter privater und Unternehmenssicherheit ...
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Zunahme von Gewalt oder "nur" objektivere Berichterstattung - Auseinandersetzungen in Berlin über "staatsfreie" Zonen  (14.01.2008)
Die Berichte über Gewaltakte von Kindern und Jugendlichen untereinander, gegen friedliche Bürger und auch die Polizei im Einsatz nehmen zu. In Berlin ist die Auseinandersetzung mit der Feststellung des Landesvorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei, "ganze Stadtteile seien verloren" (Berliner Zeitung vom 14.01.2008, Seite 19), in der Öffentlichkeit eskaliert. Die Polizei würde bestimmte Gebiete meiden oder nur in ausreichender Stärke - das erfordert in der Regel mehr Zeit - anfahren. Die genannte Zeitung veröffentlicht eine Vielzahl von Gewalttaten von nur einem Wochende, darunter unter erheblicher Ausländerbeteiligung, die zu denken gibt und ...
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Razzia gegen Schwarzarbeit im Sicherheitsgewerbe in Berlin - über 14% Rechtsverstöße aufgedeckt  (09.11.2007)
Eine konzertierte Behördenkontrolle in Museen, Geschäften und Einkaufscentern in Berlin deckte auf, das von 400 kontrollierten Sicherheitskräften im Einsatz 57 wahrscheinlich Leistungsbetrug begehen und schwarz arbeiten. Einer der überprüften Bewachungskräfte gab als Erklärung und menschlich nachvollziehbares Motiv an, dass er in seiner Vollzeitbeschäftigung nur 100 (einhundert) Euro verdiene. Die aufgedeckten Rechtsverstöße würden auch die nicht mehr nachvollziehbaren Billigstangebote bei manchen Ausschreibungen erklären. Hauptform des Leistungsbetruges ist wohl die Schwarzarbeit neben dem Bezug von Leistungen der ...

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Senat von Berlin beschließt Mindestlohn bei öffentlichen Aufträgen 
(07.11.2007)
Der Berliner Senat hat beschlossen, dass bei zukünftigen öffentlichen Aufträgen eine Vergabe nur erfolgen soll, wenn die Auftragnehmer Tariflohn zahlen bzw. einen Mindeslohn von 7,50 €/Stunde, wenn der Tarif darunter liegt. Das trifft für das private Sicherheitsgewerbe nicht nur in Berlin zu. Das wären im privaten Sicherheitsgewerbe für den einfachen Separatwachmann mit den tariflichen Zuschlägen bei Festanstellung und Schichteinsatz ca. 8,40 € pro Stunde und damit eine Steigerung zum gegenwärtigen Tarif von 5,35 €/Std. (ohne Zuschläge) um 40 %. Diese neue Regelung
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Überfall auf Geldtransport in Berlin - Bewachungskraft erschossen - Täter flüchtig - GuW-Regeln prüfen
(29.10.2007 - modifiziert 30.10.2007 und 06.11.2007)
Am Montag, 29.10.2007 gegen 10.25 erfolgte vor einem Postamt in Berlin-Reinickendorf ein Überfall auf einen mit 2 Personen besetzten Geldtransporter der Fa. Securlog - Marktführer der deutschen Geld- und Werttransportunternehmen - während eines planmäßigen Haltes. Dabei wurde ein Wachmann (53) angeschossen, der später am Überfallort verstarb, Reanimationsversuche eines Notarztes blieben erfolglos. Der verletzte Transporteur soll nach dem Überfall das Feuer noch erwidert und einen Angreifer getroffen haben. Er trug keine Schutzweste. ...
Tatverdächtiger am 04.11.2007 in Neuruppin durch SEK verhaftet!
Der erste von drei Tatverdächtigen des oben genannten Raubüberfalls mit Tötung eines Geldtransporteures konnte gestellt werden.
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Über die Widersprüche zwischen Parteitagspolitik und politischer Realität - SPD in Erklärungsnot? 
(31.10.2007)
Da wurde die SPD also in Hamburg wohl erwischt, obwohl die Tatsache eines Widerspruches zwischen politischen Zielen und der Realpolitik durch die eigenen Vertreter so neu auch nicht ist. Laut "BILD" vom 31.10.2007 wurden die Bewachungskräfte während des Parteitages mit 5,78 €/Std. entlohnt. Das ist zwar Tariflohn in diesem Bundesland, aber weit unter dem auf diesem Parteitag beschlossenen gesetzlichen Mindestlohn von 7,50 €.  Die Chance, selbst ein Signal zu setzen, wurde ...

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Unternehmensgruppe Dussmann hat den Zuschlag für den privaten Wachschutz in 13 Neuköllner Schulen erhalten und zurück gegeben - BDWS-Nichtteilnahmeempfehlung mit beschlossen und zuerst ignoriert - siehe dazu auch den älteren Beitrag
Es war nur eine scheinbare Einigkeit in der BDWS-Landesgruppe Berlin, als einstimmig die Empfehlung zur Nichtteilnahme an der Ausschreibung eines Wachschutzes für Berliner Schulen beschlossen wurde. Zu dieser Zeit Ende August sollte in der Unternehmensgruppe Dussmann die eigene Teilnahme schon klar gewesen sein, erklärt hat ihr Vertreter dies allerdings während der Beratung nicht. Eine spätere Teilnahmeentscheidung nach diesem Beschluss ...
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Können Billig-Wachschützer auch Schüler-AG leiten? BDWS empfiehlt Mitgliedern, an Ausschreibung nicht teilzunehmen!
Die Landesgruppe Berlin des BDWS e. V. hat ihren Mitgliedern einstimmig empfohlen, an einer Ausschreibung von Sicherungsdienstleistungen an vorerst neun Berliner Schulen im Stadtteil Neukölln nicht teilzunehmen. Dies dürfte in dieser Form erst- und einmalig sein, denn dies tangiert auch wirtschatliche Interessen und einen ernsten Anlaß. Dabei geht es nicht gegen den beabsichtigten Schutz der Schulen ...

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Zertifizierungen und deren Tücken - Nutzen und Kosten in Konkurrenz?

Zertifizierungen oder Zulassungen verfolgen zumeist mehrere Anliegen, darunter die Sicherung der Leistungsziele und Qualität, die Kontrolle der Umsetzung von Vorgaben und Transparenz sowie Vergleichbarkeit für Kunden oder Interessenenten. Besonders Bildungsträger mit geförderten Maßnahmen müssen und dürfen sich derer gleich mehrmals unterziehen. Ein Bildungsträger in Deutschland mit finanziell geförderten Aus- und Fortbildungen benötigt zumindest eine QM-Zertifizierung, die DIN EN ISO 9001:2000 und die AZWV-Zulassung sowohl als Bildungsträger als auch für jede einzelne Bildungsmaßnahme. Alles ist kostenpflichtig und ...
...Nur so ist es zu verstehen, dass nunmehr die Regeln der Zulassung einzelner Bildungsmaßnahmen verschärft wurden. ...
Neben diesen bei geförderten Kursen zwingend gebotenen Zertifizierungen mehren sich auch die Angebote der Branchen- und Fachverbände, darunter für das Sicherheitsgewerbe eine neue Zertifzierung für Bildungsträger durch den BDWS e.V., bereits ...

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Geht der Aufschwung am Sicherheitsgewerbe vorbei? Chancen haben auch ein Verfallsdatum!

Derzeit werden in den Bundesländern verstärkt und partiell bereits mit resignativer Hektik Bewachungs- und Veranstaltungsschutzpersonal, Messe- und Eventhostessen, Empfangskräfte, Einzelhandelsdetektive, ÖPNV-Kontrolleure u. a. gesucht. Bisher als Niedrigentlohner bekannte Unternehmen zahlen bereits 20 - 25% über dem allerdings sehr niedrigen Tarif, Bildungsträger erhalten regen Zuspruch aus den Unternehmen. Ihre Absolventen sind mit der Eröffnung formal bereits vergeben, so sie die Prüfung bestehen. Das hört sich gut an, leider wie so oft mit Wermutstropfen versehen: Tarifliche Entwicklungen bewegen sich derzeit immer noch im Niedriglohnbereich, Zuwächse überschreiten kaum die Euromarke und bleiben damit weiterhin weit hinter den Reinigungshilfkräften zurück, Fortbildungen sind ...
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Geld- und Werttransport vor neuen Belastungen für Kunden und Image? (04.05.2007) DBI verkauft - Prognose von 2006 bewahrheitet sich (19.07.2007)
Es kriselt wohl weiter im deutschen Geld- und Werttransport und betroffen lt. mehreren Wirtschaftszeitschriften ist wiederum einer der Großen oder besser immer noch? "Akuter Finanzbedarf" soll die ehemalige G4S Geld- und Wertdienste GmbH und heutige DBI Wertdienste GmbH trotz negativen Kaufpreises und diverser Wohltaten beim Verkauf belasten. Aus der Selbstdarstellung der DBI Wertdienste GmbH auf ihrer Homepage (04.07.2007) darf man unter dem Slogan: "Summe aller Werte = DBI ..." ableiten, das dieses aus der G4S Geld- und Wertdienste GmbH durch Kauf und Umfirmierung entstandene Unternehmen sich ...

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Die Mär von der besonderen (automatischen) Eignung ehemaliger Staatsdiener für die gewerbliche oder betriebliche Sicherheit

Es war eine kurze Dienstzeit für den Leiter der Compliance-Abteilung von SIEMENS. Laut Frankfurter Allgemeiner Zeitung vom 29.06.2007 erfolgt nach nur 6 Monaten die Trennung aus verschiedenen Gründen, kein "Teamspieler", Fremsprachenprobleme, Mängel in der Zusammenarbeit usw. Das Auswahlverfahren soll SIEMENS heute selbst kritisch beurteilen. Nicht erstmalig scheitert ein formal geeigneter Staatsdiener, wo liegt das Problem?
Vor einigen Jahren suchte ein deutscher Autohersteller den Chef seiner Konzern-Betriebssicherheit (das ist der eingedeutschte Titel) und berief einen sehr erfolgreichen ehemaligen Polizisten, ausgewiesen durch ...

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Personalbedarf im Sicherheitsgewerbe wächst – Einsatzprofilgerechte Angebote nehmen jedoch ab – Defizite sind bei den Arbeitnehmern vor allem unzureichende Qualifizierung und mangelnde Mobilität und bei den Unternehmen die angebotenen Niedrigstvergütungen
Es wird zuerst bei Sicherheitsanalysen und Leistungsausschreibungen sichtbar, das Defizit an qualifiziertem Personal für anspruchsvollere Sicherungs- und Serviceaufgaben. Ein Blick in diverse Jobbörsen im Internet vertieft den Eindruck: Nur mit der IHK-Sachkundeprüfung, die übrigens immer noch viele Bewerber gar nicht besitzen, können die wachsenden Anforderungen im betrieblichen Werkschutz großer Banken und Industrieunternehmen, die vielfältigen gewerblichen Sicherungsaufgaben nicht mehr kundengerecht erfüllt werden. Die Schere zwischen einfacher Bewachung, für die eine Unterrichtung vielleicht ausreicht und anspruchvolleren Sicherungsaufgaben öffnet sich immer sichtbarer. Die Einsatzprofile und Kundenvorstellungen erfordern oftmals ...


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Gewerkschaft der Polizei zieht einseitige und falsche Schlussfolgerungen
Nach dem Aufdecken von Sicherheitsmängeln auf dem Frankfurter Flughafen und von negativen Kontrollergebnissen auch an anderen Flughäfen über längere Zeit entdeckt die Gewerkschaft der Polizei die privaten Sicherheitsdienstleister an den Flughäfen als eine der Bedingungen für wachsende Sicherheitsrisiken. Zuerst ist einmal festzuhalten, dass die Stellung und Bedeutung der privaten Sicherheitsdienstleister bei der Terrorprävention einigen Verantwortlichen, aber offensichtlich noch nicht allen, bewusster wird. Bereits in der ASW-Sicherheitsfachzeitschrift WIK Nr. 01/2005 wurde die umfassende Integration der privaten Sicherheitsdienstleister in die Terrorprävention dargestellt. Zu den dort aufgeführten Beispielen zählten auch die Fluggastkontrolleure ...

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Das Geschäft mit der Macht - Ist Korruption Wirtschaftskriminalität?
(I/2007)
Deutsche Vorzeigeunternehmen mit globalen Ansprüchen, heute Siemens und Volkswagen, werden von Durchsuchungen und Festnahmen heimgesucht. Oberflächlich betrachtet handelt es sich immer um die gleiche Deliktgruppe, um Verdacht der Korruption, Bestechung und Vorteilsnahme. Die internen Controllingorgane und die betriebliche Sicherheit mit ihrem Ermittlungsdiensten haben versagt oder versagen "müssen" oder versagen "wollen". Korruption ist kein Phänomen! Es ist Ausnutzung und Missbrauch von Macht, ...
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Überfall von Geldtransporteuren abgewehrt - ein Toter

In Berlin haben zwei Geldtransporteure der Fa. BRINK´S am Donnerstagabend, 09.11.2006, gegen 21.30 Uhr, einen Überfall erfolgreich abgewehrt. Die Geldtransporteure wollten den Geldautomaten einer Filiale der Berliner Sparkasse im Stadtteil Friedrichshain auffüllen. Während der Auseinandersetzung wurde einer der zwei Angreifer nach einem Schusswaffeneinsatz getötet.
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Hohe Fehlerquote bei Sicherheitskontrollen auf Flughäfen - Bundespolizei prüfte die privaten Kontrolleure (05.11.2006)
Pressemeldungen, die sich auf den "Spiegel" und den SWR berufen, informieren über schwere Sicherheitsmängel auf dem größten deutschen Flughafen in Frankfurt am Main. Danach sei es der Bundespolizei in mehr als einem Drittel der Fälle gelungen, bei Tests gefährliche Gegenstände an den Kontrolleuren vorbei zu schmuggeln. Dazu zählen u. a. Messer und Pistolen.
In Frankfurt kontrollieren private Kontrolleure des ...


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Imageschaden: Übertriebene Kriminalisierung oder kriminell?
(10/2006)
Der Ton gegenüber dem deutschen Sicherheitsgewerbe wird rauher - auch in den Veröffentlichungen der brancheneigenen Fachzeitschriften durch freie Jounalisten und der überregionalen Presse. Dabei geht es nicht mehr nur um die Häufungen wirtschaftskrimineller Delikte beim Geld- und Werttransport, sondern auch um fragwürdige Methoden der Auftragsgestaltung und -erfüllung im gesamten Gewerbe, besonders im Bewachungsbereich und Veranstaltungsschutz. Im Kern wird die Frage formuliert, ob und wieviele Unternehmen des Sicherheitsgewerbes bereits selbst kriminelle Methoden einsetzen oder ....

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Tödlicher Raubüberfall auf Geldtransporter in Berlin - Fahndungshinweise
Am 11.08.2006 wurden in Berlin-Hellersdorf gegen 01.50 Uhr 2 Geldtransporteure der Sicherheitsfirma BRINKS beim Auffüllen eines Geldautomaten einer Sparkasse überfallen und beraubt. Der Raubüberfall soll durch 2 Personen ausgeführt worden sein, die bewaffnet waren und sofort das Feuer eröffnet haben. Dabei wurde ein 40jähriger Geldtransporteur erschossen.

weiter mit Fahndungshinweisen hier

Engpass: Einzelhandelsdetektive mit Fachqualifizierung gesucht
(24.10.2006)
Über 40 freie Stellen „Einzelhandelsdetektiv“ sind allein bei der ISG-Jobbörse in Berlin ausgeschrieben, teilweise seit Wochen nicht besetzbar. Unter den suchenden Unternehmen sind auch fast alle Größeren der Branche und viele selbständige Detektivbüros. Voraussetzung für eine derartige Tätigkeit sind ...
ISG-Bildungszentrum Berlin
hat auf Grund dieser Situation seinen AZWV-zugelassenen Fortbildungskurs „Sicherheitsfachkraft mit IHK-Sachkundeprüfung“ um sein ebenfalls zugelassenes Modul „Einzelhandelsdetektiv“ mit ISG-Zertifikat erweitert.

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Stadionsicherheit in der Kritik - Aufgabenfeld Veranstaltungsschutz im Aufwind?
(31.10.2006)
Krawalle mit Gewalttätigkeiten bei mehreren Fußballspielen der zweiten Bundesliga, Regional- und Oberliga führten zu massiver Kritik an den Sicherheitsvorkehrungen in den Stadien, besonders den Einlaßkontrollen. Am 28./29.10.2006 gab es ca. 80 Verletzte und 40 Festnahmen von Verdächtigen. ...
Das erfordert lückenlose, qualifizierte Kontrollen durch entsprechend ausgebildete Fachkräfte. Mit freiwilligen Helfern und Fans läßt sich diese Aufgabe nicht mehr bewältigen.


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Status im September 2006: Geld- und Werttransport kommt nicht zur Ruhe – neue kriminelle Delikte und Insolvenzen sowie Absichtserklärungen
(18.09.2006)
Nach der HEROS-Insolvenz mit einem geschätzten Schaden von über 350 Mio. Euro ist mit der alteingesessenen ARNOLDS Sicherheit GmbH aus Essen ein weiteres Unternehmen mit Geld- und Werttransport nach wirtschaftskriminellen Delikten in der Führungsebene in Insolvenz gegangen.


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Krisenmanagement - Neuer Rewe-Chef denkt über eigene GuW-Firma nach
(11.09.2006)
In einem Interview des Handelsblattes mit dem neuen Rewe-Chef Alain Caparros werden auch die Folgen und Konsequenzen des HEROS-Skandals und der ARNOLDS-Pleite angesprochen. Capparos bestätigt 161 Mio. Euro Verlust bei HEROS und beziffert den Verlust gegenüber ARNOLDS auf einige Hunderttausend Euro. ...
Interessanter weil in den Auswirkungen aktueller ist wohl die Aussage, nach der REWE wohl gemeinsam mit Anderen über einen handelsspezifischen Geld- und Werttransport nachdenkt.

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Heros-Nachfolger Securlog kauft von W.I.S. die Geld- und Werttransportsparte
Die aus der bankrottierten Heros-Gruppe hervorgegangene Geldtransportfirma Securlog hat die Werttransport-Sparte der Kölner W.I.S. übernommen und ist damit nach ihrem Besitzerwechsel auf Expansionskurs.
Securlog gehört nach wie vor dem Erstkäufer nach der Insolvenz, MatlinPatterson, und der Investmentbank Goldman Sachs zu gleichen Teilen. Es ist anzunehmen, dass Securlog die Marktführerschaft im Geld- und Werttransport, die ...

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ProSieben Galileo 24.08.2006: Das Millionen Cashcenter - Wo endet Fahrlässigkeit und beginnt Geheimnisoffenbarung?
(25.08.2006)
Zitat von der Galileo-Homepage:
"Millionentransporte – täglich finden sie in Deutschland statt. Galileo begleitet die speziell ausgebildeten Geldboten und zeigt welche Sicherheitsauflagen sie täglich erfüllen müssen. Doch wie werden die Unsummen von Geldscheinen genau gezählt? Ein Blick hinter die Kulissen der größten privaten Geldzählanlage Deutschlands G4S in Frankfurt – Neuisenburg." Der Blick hinter die Kulissen fällt dann sehr tief und konkret aus, darunter Transportbehältersicherungen, Zutrittsregelungen, Sicherungsbestandteile, Personen.

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Elefantenhochzeit im Geld- und Werttransport?
(01.08.2006) - Eingetreten 2007
In der Regel gut unterrichtete Quellen sprechen von einer bevorstehenden "Elefantenhochzeit" im Geld- und Werttransport, einer Fusion oder Übernahme im obersten Segment, die einen neuen (den alten?) Marktführer hervorbringen könnte. Sollte diese sich immer mehr verdichtende Information zutreffen, dann wird es für einige Kunden, die in den letzten Wochen GuW-Unternehmen über den Billigstpreis gegeneinander ausspielten, wohl eng.
November 2006:
Kaufverhandlungen zwischen G4S und Brink´s sollen laufen und vor dem Abschluss stehen, G4S konnte im Gegensatz zu anderen europäischen Staaten in Deutschland keine marktführende Position erlangen.

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Terrorprävention, Videoüberwachung und "Kommissar Zufall"
(19.08.2006)
Ein Terrordelikt - scharfe Bomben in Koffern -, mit welchem konkreten Hintergrund auch immer, wurde aufgedeckt, nicht aktiv verhindert. "Kommissar Zufall" kam zu Hilfe, gleich mehrfach:
1. der Zündmechanismus versagte, ansonsten wäre der Anschlag wohl erfolgreich gewesen;
2. die Bomben wurden im Rahmen eines Funktionsablaufes der Bahn gefunden und behandelt, beim Öffnen der Koffer hätte es auch detonieren können. Zukünftig werden Täter diesen Ablauf bei der Bahn, herrenlose Gepäckstücke zu öffnen, berücksichtigen;
3. eine Reihe von Spuren gibt es nur, weil die Täter sich der Sprengung sicher waren und nachlässig verhielten, auf die Vernichtung der Spuren setzten. Außerdem waren sie nicht professionell auf den Rückzug vorbereitet, was eigentlich auch nicht das Ziel ist.

weiter mit Literaturhinweisen hier


SECURITAS vor erheblichen Veränderungen - Firmenchef Berglund zurückgetreten?
(12.08.2006)
Der zweitgrößte Sicherheitsdienstleister der Welt, die schwedische SECURITAS-Gruppe, steht wahrscheinlich vor den größten Veränderungen in ihrer Firmengeschichte und könnte bis zu einem Drittel ihres Gesamtumsatzes einbüßen. Trotz eines Großauftrages zur Fußballweltmeisterschaft in Deutschland hat sich der Gewinn voraussichtlich zum Vorjahr halbiert. CEO Berglund soll SECURITAS verlassen.

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Wirtschaftskriminalität im Vormarsch - durch Prävention "Überraschungen" vermeiden (08/2006)
Die Thematik „Wirtschaftskriminalität“ ist hochaktuell. Neben mindestens 3 neueren Analysen aus Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Versicherungen unterschiedlicher Qualität gibt es eine Vielzahl von Veröffentlichungen zum Thema, oft zu oberflächliche Kommentierungen der Analysen. Sie kränkeln jedoch alle an einem übereinstimmenden Problem: Sie basieren vorrangig auf Selbstauskünften aus den Unternehmen und durch Selbstauskünfte erzielte empirische Daten sind zwar möglicherweise solide erarbeitet, aber nicht ausreichend wissenschaftlich determiniert.

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Terroralarm in London - Verdächtige veröffentlicht
(11.08.2006)
Die Bank von London hat die Konten von Verdächtigen der geplanten Terrordelikte in London eingefroren und mit Namen und Anschriften veröffentlicht. Dies ermöglicht die internationale Recherche von Querverbindungen, wobei datenschutzrechtliche Aspekte zurück gestellt wurden.


Die Mehrzahl der 24 mutmaßlichen Terroristen sollen aus pakistanischen Einwandererfamilien stammen, die seit langem in England wohnen. Bekannterweise befinden sich in Pakistan Ausbildungslager der Terroristen. Nur zwei der vermuteten Täter sollen gebürtige Briten sein und aus bürgerlichen Familien stammten. Sie sind erst vor kurzem zum Islam konvertiert.
Nach Angaben aus amerikanischen Sicherheitskreisen wollten die verhinderten Attentäter flüssigen Sprengstoff an Bord von Flugzeugen schmuggeln, die von England aus in die USA fliegen. An Bord der Maschinen sollten die Bomben dann zusammengesetzt und mit Hilfe von angepaßten Telefonen, Kameras oder MP3-Playern gezündet werden. Weiter heißt es, dass für jedes Flugzeug, das als Anschlagsziel ausgewählt war, Teams von zwei bis drei Attentätern vorgesehen waren. Bei den Razzien in England sei mindestens eine Tonbandaufnahme gefunden worden, auf der einer der mutmaßlichen Attentäter von einem möglichen Märtyrertod spricht.

Originalliste siehe hier


Chinesiche Delegation im ISG-Bildungszentrum Berlin
Eine hochrangige Delegation des Verbandes der chinesischen Wach- und Sicherheitsunternehmen hat im Juli 2006 unmittelbar im Anschluss an die Fußball-WM Deutschland besucht, um in Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2008 Erfahrungen zu studieren. Zu den besuchten Unternehmen zählte auch das ISG-Bildungszentrum Berlin. In einem Vortrag mit Filmbeispielen erläuterte Dr. Viëtor die Entwicklungswege im privaten Sicherheitsgewerbe und Formen der Aus- und Fortbildungen speziell für den Objekt-, Veranstaltungs- und Personenschutz.

Delegationsleitung und Dr. Vietor........Chinesische Delegation beim Vortrag
Delegationsleitung und Dr. Viëtor...........Delegation während des Vortrages mit Filmbeispielen               

Faktor Wirtschaftskriminalität - Wie ist die interne und externe Interessenlage und können "saubere" Unternehmen noch erfolgreich sein?
(22.05.2006)
Unter Wirtschatskriminalität werden allgemein alle Delikte gefaßt, die direkten Bezug zur Wirtschaft, insbesondere Unternehmen und Selbständige, aufweisen und diese strafrechtlich relevant schädigen. Darunter fallen unter anderem Betrug, Untreue, Bestechung und Vorteilsannahme, Insolvenz- und Buchführungsdelikte, Subventions- und Leistungsbetrug, Computerkriminalität mit Datenausforschung, Datenmanipulation und Sabotage sowie Geheimnisausforschung mit Betriebsspionage. Man kann grob drei Tätergruppen unterscheiden: Externe, Interne und interne Führungskräfte. Die dritte Gruppe entscheidet einerseits über die Prävention und Verfolgung und ist andererseits autorisierte Person für viele Handlungen, die auch Bestandteil der Wirtschaftskriminalität sein können. Dies ist ein Dilemma, lösbar nur über externe Hilfe. Dazu kommt das Problem mit den Motiven, zu eigenen Vorteilen oder im Interesse des Unternehmens, die Ausrede vieler Führungskräfte. Sie übersehen allerdings oft dabei ihren indirekten Nutzen.
In den vergangenen zwei Jahren seien fast 40 Prozent aller deutschen Unternehmen von kriminellen Angriffen im Wirtschaftsbereich geschädigt worden. Das ist das Ergebnis einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PriceWaterhouseCoopers. Insoweit verwundert es sicher nicht, dass die Insolvenz des WM-Maskottchen-Herstellers Goleo, die Fa. Nici, nicht vom schleppenden Absatz von Goleo, sondern durch Betrug der Geschäftsführung im Umfang von ca. 40 Mio. Euro verusacht wurde. Erstaunlich ist in diesem Zusammenhang, dass das führende Wirtschaftmagazin, die Wirtschaftswoche, in ihrem Heft 21/2006 diesen Hintergrund ignoriert und Goleo zum "Absteiger der Woche" als Insolvenzursache erklärt. Auch die dort veröffentlichte Lizenzgebühr soll nicht 28 Mio. €, sondern laut "Berliner Zeitung" vom 20./21.05.2006 nur einen einstelligen Millionenbetrag gekostet haben. Hier seien sorgfältigere Recherchen angemahnt oder besteht nur ein gebremstes Interesse an derartigen kriminellen Hintergründen? Auffallend ist schon, dass das gleiche Wirtschaftsmagazin einem der aktuell größten Betrugsdelikte, der HEROS-Pleite, bisher sehr wenig Aufmerksamkeit schenkte, nicht ein bewertender Artikel. Dabei gabe es rechtzeitig bereits im Juni 2005 einen Insidertipp an diese Zeitschrift, der wohl nicht verfolgt wurde. Wieviel Interesse besteht also an der Aufdeckung von Wirtschaftskriminalität oder beginnt bereits die Gewöhnung an sie als ungeliebter, aber immanenter Bestandteil des Geschäftslebens? Und kann man eigentlich noch ohne Erfolg haben?
ISG
ist Optimist und bietet kompetente Unterstützung bei Prävention, Aufdeckung und Verfolgung.

Gewöhnung an Entführungen?
(05/2006)
Die Entführung in Deutschland -  meist Geiselnahme zum Zwecke der Erpressung von Lösegeld - ist der Presse zunehmend nur noch eine Randnotiz wert. Die Reihenfolge lautet: Entführt - Erpresst - Gezahlt. Solange nicht die Polizei mit spektakulären Aktionen glänzt oder Aufrufe der Opfer erfolgen, scheint das öffentliche Interesse gebremst zu sein bzw. wird durch die Presse gar nicht erst angesprochen. Zumal die kleinen Veröffentlichungen einen "professionellen risikoarmen Ablauf" vermitteln, möglichst ohne Polizei und über Versicherungsleistungen abgedeckt. Das könnte durchaus zukünftig Kriminelle ermutigen, dieses Feld intensiver zu nutzen, da kein Risiko mehr sichtbar gemacht wird. Dies wäre eine gefährliche Entwicklung, da auch auf Seiten potentieller Opfer die präventive Vorsorge nachläßt, die Versicherung wird es schon richten, wenn man sich eine leisten konnte.
Die zunmehmende Akzeptanz gegenüber kriminellen Entwicklungen ist jedoch unakzeptabel und führt erfahrungsgemäß zur Eskalation und damit zur Gefährdung von Leben und Gesundheit. Erinnert sei nur an Kfz.-Diebstähle - Ermittlungen erfolgen nur noch pro Forma - und die auch zunehmend ignorierten Überfälle auf Geldtransporter. Diese in Deutschland festgestellten Erscheinungen sind nicht EU-typisch.

WM-Kurse ohne Nutzen für die Sicherheit?
(04/2006)
Zur Vorbereitung auf die Fußball-Weltmeisterschaft sollen die Servicekräfte und irgendwie mit Aufgaben im Zusammenhang mit der WM Betrauten - Busfahrer, Hotelpagen, Taxifahrer - einen Tageskurs absolvieren. Der "Berliner Kurier" hat derartige Kurse sich angesehen und in seiner Ausgabe vom 13.04.2006 ein vernichtendes Urteil gefällt. Zitat "Ein Tag lang dauert der Kurs. Durchgeführt von der Bahn. Der KURIER war dabei. Fazit: Alles Quatsch!" Eine Servicegesellschaft der Bahn AG hat danach einen entsprechenden Auftrag vom Arbeitsministerium erhalten. Allerdings geht es doch wohl hierbei um die Fortbildung, nicht die Fortbewegung, mehrerer tausend Menschen. Das erfordert entsprechende überall geltende Konzepte, eine gute Logistik und entsprechende Erfahrungen der Dozenten? Ein Tag ist wenig, in dieser Masse aber zu wertvoll für Spielereien. Der überprüfte Kurs wird als "Geldverschwendung" charakterisiert. Befragte Teilnehmer sehen in dem vermittelten Wissen keine Unterstützung für Ihre tatsächlichen Aufgaben während der WM. Es gibt in dem Beitrag keinen Hinweis, dass der damit eigentlich auch angestrebte Zuwachs an Sicherheit erreicht wird. Wurden doch auch BDWS-Dozenten angesprochen. Relativ spät, die Besten waren schon lange gebunden für die jetzt verstärkt laufenden Sicherheitsfortbildungen, auch ISG-Bildungszentrum mußte ablehnen.
Inhalte waren u.a. laut Kurier die "Zubereitung von Hoppelpoppel", die Begrüßung in verschiedenen Sprachen, Brettspiele (nicht Bettspiele!), die Rolle von Pünklichkeit usw. Zitat einer Teilnehmerin (Bahn-Angestellte): "Wenn im Zug betrunkene Fans grölen oder auf Arabisch nach dem Weg fragen - soll ich dann ein Brettspiel rausholen?" Nun ist nicht jeder Teilnehmer befähigt, Kursfortbildungen kompetent zu bewerten und zu hoffen ist auch, dass der überprüfte Kurs nicht charakteristisch ist. Ansonsten wäre es bedauerlich, diese gute Chance nicht ausreichend genutzt zu haben. (Gedanken zur Fachfortbildung nach der WM siehe unter ISG-Bildungszentrum.)


Entführungen ohne Ende - Bodygard als Risikominimierung? (04/2006)
Die neuesten Entführungen deutscher Staatsbürger im Irak werfen zunehmend Fragen nach den Möglichkeiten einer Risikominierung auf, gleichzeitig nehmen die Anfragen nach Bodygardausbildungen und Einsätzen zu. Berichte und Spekulationen in der Presse nähren die Vorstellungen vom heldenhaften Einsatz und auch dem "schnellen Geld" als Personenschützer besonders bei Jugendlichen, Arbeitssuchenden und ehemaligen Bundeswehrangehörigen. Sie suchen schnelle kostengünstige Ausbildungen und Vermittlung an die "Front". Dies ist eine gefährliche Entwicklung, genährt durch spektakuläre Berichte über Bodygards im Irak. An die Presse sei zuerst appelliert, den Beruf des Personenschützers nicht in der Darstellung zu verwechseln mit dem militärisch ausgebildeten Begleitschützer in Krisenregionen, die ganz andere Anforderungen stellen, als eine klassisch durch Gewaltkriminalität gefährdete Schutzperson in einem weitestgehend sicheren Territorium, wie Europa. Derartige Spezialausbildungen werden in Deutschland nicht ausreichend angeboten, amerikanische, englische und französische Firmen sind auf diesem Gebiet vorrangig tätig. Das hängt auch damit zusammen, dass besonders aus diesen Ländern die im Irak privat tätigen Sicherheitsunternehmen mit dem für diese speziellen Schutzaufträge notwendigen militärischen Hintergrund kommen, aktuell wohl mehrere zehntausend größtenteils mit Kampferfahrungen. In Deutschland ist eine gute Personenschutzausbildung schon eine Rarität, weil noch nicht zentral geregelt und geprüft.
Natürlich kann ein Bodygard vor Ort mit den entsprechenden Fähigkeiten Risiken mit minimieren, wichtiger erscheinen jedoch andere Fragen. Zuerst sicher die nach der tatsächlichen Notwendigkeit eines Aufenthaltes in Krisenregionen, dann nach den tatsächlich professionellen Vorbereitungen der im Irak zwingend tätigen Personen bereits in Deutschland auf diese Einsätze einschließlich Reaktionstraining für voraussehbare Ereignisse und natürlich vor Ort der ganzheitliche Schutz und immer wieder die Kontrolle des eigenen Verhaltens besonders bei längeren Aufenthalten. Das erfordert ein ganzheitliches Schutzkonzept, in das sich dann auch ein Personenschützer mit der richtigen Qualifikation einordnen kann. Die Risiken eines kriegsähnlichen Zustandes mit unkalkulierbarem Fernbeschuss, Entführungsindustrie, Selbstmordattentätern usw. bleiben!

Wach- und Streifendienst in Berlin als 1,50 €-Job angeboten (04/2006)
Nach einem bei ISG vorliegenden Arbeitsvorschlag eines Berliner JobCenters wird einem Arbeitssuchenden eine 30-Std.-Teilzeitstelle für 1,50 €/Std. als Wach- und Streifendienst im öffentlichen Raum angeboten. Das wäre extrem untertariflich, sittenwidrig und insoweit ist wohl mit einem Lohnausgleich zu rechnen, obwohl nicht explizid aufgeführt. Aufgaben sind die Feststellung von Sachbeschädigungen und deren Weitermeldung an die Ordnungsämter sowie die Kontrolle der Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit. Die Tätigkeit ist ausdrücklich als "Werkschutzfachmann/-frau ..." beschrieben, womit man wohl die gewerberechtlichen Anforderungen umgehen will, nur der potentielle Arbeitgeber ist eine Detektei. Anforderung sind zwar ein Führungszeugnis ohne Eintrag, nicht jedoch die Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach §34a GewO, zumindest nicht nach dem Arbeitsvorschlag. Sollte dies noch vorgesehen sein, dann wäre der Einbruch in gewerbliche Aufgaben noch offensichtlicher. Es hat den Anschein, dass nunmehr auch Kontroll-, Wach- und Sicherungsaufgaben durch sogenannte 1-Euro-Jober gelöst werden sollen und damit Arbeitsplätze bei den gewerblichen Anbietern derartiger Leistungen mit tariflicher Entlohnung bedroht sind oder gar nicht erst entstehen. Das sollte doch wohl so nicht sein, denn derartige Aufgaben kann jedes Sicherheitsunternehmen als Dienstleistung erbringen?


Raubüberfall auf Geldtransporter - Gefahrenzunahme im Geld- und Werttransport 2006?
Drei mit Gewehren bewaffnete maskierte Personen überfielen am 30.12.2005 kurz vor 20.00 Uhr in Berlin vor dem IKEA-Markt Waltersdorf einen mit 2 Sicherheitsmitarbeitern besetzten Geldtransporter der Fa. SIBA. Mit einem VW-Transporter T4 blockierten Sie den Geldtransporter und erzwangen die Türöffnung durch Schusswaffeneinsatz, um mit mehreren geraubten gefüllten Geldkassetten danach zu flüchten. Auf der Flucht erfolgte der Umstieg in einen blauen Golf III, der offensichtlich auf die Täter gewartet hatte. Danach verlieren sich bisher die Spuren, eine Fahndung soll laufen, allerdings noch nicht (02.01.06, 11.00 Uhr) in der Pressedatenbank der Polizei ausgewiesen. Es braucht halt alles so seine Zeit. Die Täter sollen einen Berliner Dialekt gesprochen haben, die Organisierte Kriminalität muss allerdings nicht unbedingt Russisch sprechen.
Die 2 Sicherheitsmitarbeiter hatten sich wahrscheinlich auf Ihr gepanzertes (?) Fahrzeug verlassen und zuerst eine Türöffnung verweigert. Mit zwei gezielten Schüssen, von denen einer die "gepanzerte" Fahrertür durchschlug und den inzwischen operierten Fahrer durch Metallsplitter verletzte, wurde die Öffnung erzwungen. Gerätselt wird in der Presse, wieso die gepanzerte Tür dem Beschuss nicht standhielt.
Es hat sich nunmehr wohl auch bei den Kriminellen herumgesprochen, dass nach dem (von ISG mehrfach kritisierten, weil veralteten) deutschen Standard die Geld- und Werttransportfahrzeuge nur über eine sogenannte Leichtpanzerung verfügen müssen, es sich nur um eine Teilpanzerung des Fahrzeuges handeln muss und die Sicherheitsmitarbeiter zwar in der Regel Waffen tragen, diese jedoch eigentlich bei Überfällen - wenn nicht zur Verteidigung des eigenen Lebens in Notwehr zwingend geboten - nicht einsetzten sollen, zumal das laufende Schiesstraining in den Unternehmen oft nur den Minimalanforderungen genügt. All das sind wohl auch Folgen des jahrelangen Wettbewerbes über den Preis - allein in den vergangenen zwei Jahren sind die Vergütungen um teilweise über 30% gedrückt wurden - und den davon bedingten Sparmassnahmen. Insoweit ist eine Gefährdungszunahme auch in Hinblick auf die zu erwartenden Transportsteigerungen im Jahr der Fussballweltmeisterschaft festzustellen.

Neue EU-Dienstleistungsrichtlinie (vorerst) ohne Sicherheitsgewerbe
Nach neuesten Informationen vom 10.02.2006 aus Brüssel wird die neue EU-Dienstleistungsrichtlinie nicht für die Unternehmen der Sicherheit gelten. Der umstrittene Artikel 16 (Herkunftslandprinzip) wird weiterhin durch "freedom to provide services" ersetzt. Demnach dürfen die Mitgliedstaaten keine Vorschriften mehr erlassen, die den Grundsätzen der Proportionalität, der Notwendigkeit und der Nicht-Diskriminierung widersprechen und Dienstleister unnötig behindern. Allerdings können die EU-Staaten im Bereich von Öffentlicher Sicherheit und Ordnung eigene Vorschriften erlassen, wenn dies für nötig erachtet wird. Nationales Arbeits- und Tarifrecht gelten weiter, ggf. auch Mindestlöhne. Ausländische Sicherheitsunternehmen sind damit den deutschen Vorschriften für die private Sicherheit und den Tarifvereinbarungen unterworfen. Relevant wird diese Vorschrift frühestens ab 2010, für aktuell notwendige gewerberechtliche Veränderungen werden jedoch damit Maßstäbe gesetzt, die im Interesse der deutschen Sicherheitswirtschaft sein dürften.

Absicherung von Tages- und Konzernveranstaltungen immer gewerberechtlich unbedenklich?
Auf der Suche nach immer günstigeren Anbietern setzen eine recht beachtliche Anzahl von Auftraggebern mit Bedarf am Veranstaltungsschutz, aber auch dem Ausstellungs- und Museumsschutz, dem Schutz von Konzernveranstaltungen und nun wohl auch diverse TV-Stationen für ihre Einzelveranstaltungen immer noch auf sehr kleine Unternehmen oder beauftragen gar Einzelunternehmer mit oft nicht zu unterschätzenden komplexen Sicherungsausgaben. Es ist ja noch nichts passiert, denken wohl die Meisten und wahrscheinlich halten sie die regelmäßig auftretenden Organisationsprobleme für normal, ihr Geschäft ist ja auch sehr bewegt. Was dabei neben den qualitativen Pannen übersehen wird, sind die gewerberechtlichen Anforderungen nach GewO, UVV und Bewachungs-VO, wie die rechtzeitige Meldung der Bewachungskräfte, Begleitschützer und sonstigen Servicekräfte mit Bewachungsaufgaben gemäß § 34a GewO, das Tragen von Dienstausweisen bzw. Kennzeichnungen mit Identifizierungsmöglichkeiten, die umfassende Einweisung vor Ort oder die gesetzliche Versicherung. Der "Subi" wird es schon gerichtet haben. Dem Kunden ist vielfach nicht bewußt, dass er es mit vielen Subunternmehmern, Einzelkämpfern, Ich-AG´s, zum Teil erst Tage oder Stunden vor dem Einsatz angeworben, nicht gemeldet und schon gar nicht fachlich auf diesen Einsatz geschult und zu einem System zusammen geführt, zu tun hat. Was sie eint, ist oft nur ein T-Shirt mit dem Firmenaufdruck. Nun ist es Sache des Kunden, seine qualitativen Ansprüche zu bestimmen, die gewerberechtlichen Anforderungen regelt allerdings der Staat. Vielleicht wären einige Kontrollen in Vorbereitung der vielen TV-Aktivitäten zur Wahl ein nützlicher Beitrag?


Sicherheitsrisiken in WM-Stadien - vermeidbare Gefahr oder kalkuliertes Restrisiko?
Nach der FIFA gibt es nun auch Kritik von der Stiftung Warentest an festgestellten Sicherheitsrisiken in mehreren Stadien, die auch durch die Fussballweltmeisterschaft 2006 genutzt werden. Nun ist solch ein Großereignis, bei dem auch viel Geld verteilt wird, nicht nur Anlass, sondern auch Gelegenheit. Insoweit sei die Frage erlaubt, warum eigentlich erst jetzt, quasi kurz vor Toresschluss, derartige Untersuchungen? Die Mängelliste, besonders für das Zentralstadion Leipzig, ist umfangreich. Sollten diese auch noch partiell zutreffen, ist die dem Bau und Betreiberkonzept zugrunde liegende Sicherungskonzeption mangelhaft, weil auf fehlerhaften Annahmen begründet.
Erste Erklärungen im MDR am 10.01.2006 lassen dies vermuten. Erschreckend ist die Stellungnahme des Chefs der Betreibergesellschaft Leipzig. Er sieht vereinfacht und zusammengefaßt keinen Handlungsbedarf und will erst mal abwarten, wie die Auseinandersetzungen mit der Stiftung Warentest ausgehen. Das Stadion "sei absolut sicher". Das waren nicht nur unglückliche Formulierungen, das war eine Einstellung und Ausdruck von Inkompetenz, denn absolute Sicherheit gibt es nun einmal nicht. Das sollte man in dieser Position wissen. Es geht wohl vorerst weniger um die Sicherheit der Besucher als mehr um die Absicherung durch Verweis auf technische Normen, Standards und (widersprüchliche) Gutachten. Wenn die nun aber nicht mehr zeitgemäß sind oder sich der Besucher anders verhält, als vom Gutachter angenommen? Die Sicherungskonzeption hat hinsichtlich der Fluchtmöglichkeiten in Paniksituationen in Stadien in der Regel zwei Möglichkeiten, sich nur auf eine zu konzentrieren, ist zumindest fahrlässig und läßt Verantwortungsbewußtsein vemissen. Die Stiftung Warentest sollte hinsichtlich ihrer Kompetenz - wenn sie sich schon auf einen kleinen Teibereich der Sicherheit konzentriert - sich nochmals intensiver mit den möglichen Panikreaktionen beschäftigen, nur von Panikflucht auszugehen, ist zu einseitig. Viele Opfer reagieren auch mit Panikstarre und dies erfordert ganz andere Lösungen.
Es geht in der jetzt folgenden Auseinandersetzung nicht primär um den Hals des Chefs einer besonders betroffenen Betreibergesellschaft, obwohl dieser wahrscheinlich überfordert ist, oder um die anderen Verantwortlichen, es geht um das Leben und die Gesundheit der Besucher. Daran sei nur erinnert. Zur tatsächlich ganzheitlichen Sicherheitslösung eines Stadions gehören neben den vorrangig kritisierten und wahrscheinlich zu einseitig betrachteten baulichen Lösungen für Paniksituationen und Terrorereignisse noch u. a. der klassische Objektschutz mit personeller Bewachung und Überwachungen sowie technischen Gefahrenmelde- und Schutzsystemen, der personelle und technische Veranstaltungsschutz, der Personenschutz für die VIP und Spitzensportler, der Schutz der Hochsicherheitsbereiche als autonome Zonen, der Havarieschutz, die sicherheitsrelevanten Verkehrs-, Versorgungs- und Transportlösungen, der Umweltschutz, der Datenschutz usw. Insoweit erfassen die Untersuchungen wahrscheinlich ohnehin nur Teilbereiche - zu einseitig oder schon erschreckend ausreichend? Auffällig ist allerdings, das über die Panikvermeidung und Panikregulierung nichts ausgesagt wird. Erinnert sei nur an die verhängnisvollen Fehler beim Düsseldorfer Flughafenbrand auf diesem Gebiet.
Es wird immer Risken geben, die als Restrisiken bei Großveranstaltungen zu akzeptieren sind. Ob dieser Zustand bereits erreicht ist, muss wohl noch angezweifelt werden, siehe auch 4) und 5). Dabei sind die personellen Risiken durch Abstriche an die Minimalbefähigung der Sicherheitskräfte noch gar nicht analysiert.
FIFA mahnt mehr Sicherheit bei Fussball-WM 2006 an - Kritiken berechtigt?
Nach Presseinformationen soll die FIFA bei den Organisatoren der Fussball-Weltmeisterschaft 2006 eine Überprüfung von Sicherungskonzepten angemahnt haben. Ein derartiger Vorgang impliziert zwangsläufig, dass Sicherheitsmängel festgestellt wurden. Einige waren wohl auch weltweit im Fernsehen zu sehen. Wir sprechen hierbei allerdings nur über die noch bescheidenen Tests in den vergangenen Monaten. In der "heissen Phase" kommen dann noch ca. 1 Million ausländische Gäste und mehrere tausend begleitende Veranstaltungen hinzu. Allein in der Bundeshauptstadt Berlin sollen über 600 hochkarätig besetzte Veranstaltungen, die nicht in Verantwortung der FIFA stehen, von Sponsoren, globalen Unternehmen und deutschen Firmen parallel durchgeführt werden, oftmals mit den gefährdeten Personen, die in den Stadien besonders zu schützen sind. Für alle gilt es differenziert je nach Gefährdungslage Sicherheit zu schaffen und die Konzepte der Veranstaltungen einschließlich Unterbringung in das territoriale Gesamtkonzept der WM einzuordnen, denn es gibt viele Wege für Terroristen, organisierte Kriminelle und Stalker zum Ziel.
An dieser Stelle wurde bereits seit Anfang 2005 zweimal auf Probleme beim Sicherheitskonzept der Fußball-WM und deren Umsetzung hingewiesen. Zuerst ging es um eine zu hohe Verallgemeinerung, die Delegierung der Verantwortung auch auf Organisatoren, die bereits bei Bundesligaspielen Probleme hatten und um die nicht ausreichend integrierten privaten Sicherheitsunternehmen sowie zuletzt um Abstriche an die Qualifizierungsanforderungen der in den Stadien und den Vorbereichen eingesetzten privaten Sicherheitskräfte. Die Zeit wird knapp!


Geld- und Werttransport vor weiterer Veränderung - HEROS übernimmt SECURITAS-Geld- und Werttransporte!
25.11.2005:
Nach einer Pressemitteilung der SECURITAS AB (Muttergesellschaft, in Englisch) wird mit Wirkung vom 28.11.2005 die SECURITAS-Sparte der Geld- und Wertdienste an den deutschen Marktführer im Geld- und Werttransport, die HEROS-Gruppe, verkauft. Anlaß sind die Verluste in Millionenhöhe, die seit Jahren in diesem Geschäftszweig angefallen sind. Damit steht eine alle bisherigen Entwicklungen in diesem Jahr im Geld- und Werttransport in Deutschland noch topende weitere Veränderung bevor, der Konzentrationsprozess wird nach den Übernahmen von WSW Halberstadt und dem Geld- und Werttransport von WSO Sicherheitsdienst Osnabrück in neuer Dimension fortgesetz. Bereits in den letzten Monaten hat sich die Zahl der mittelständischen Geld- und Werttransportunternehmen durch Verkäufe bzw. Konzentrationen und Einstellung der Geschäftstätigkeit um ca. 30 verringert. Die Marktführerschaft entwickelt sich immer mehr auch zu einer Umsatzdominanz von bisher in Deutschland nicht gekanntem Umfang. Für einige Auftraggeber steht wahrscheinlich bald die schmerzliche Erkenntnis vor der Tür, dass der Wettbewerb über den Preis mit oft zu einseitigen Vorteilen für den Kunden sich dem Ende nähert, Marktdominanz hat Vor- und Nachteile, je nach Sicht und Stellung. ISG rechnet mittelfristig mit einer partiellen Preisanpassung um bis zu 30% Mehrkosten für die Kunden, gemessen an den Preisentwicklungen der letzten zwei Jahre nach unten. Dem stehen entgegen die Synergien aus der Übernahme, wirtschaftlichere Routenplanungen und Geldbearbeitungen.
28.11.2005: Nach recht zuverlässigen Informationen wurden nicht nur die einfachen Securitas-Angestellten von der Firmenübernahme überrascht, sondern auch Führungspersonal und Betriebsrat. Dieses Vorgehen entspricht jedoch den Verpflichtungen einer Kapitalgesellschaft, Insidergeschäften mit Aktien nach Indiskretitionen vorzubeugen. Insoweit sind die gewerkschaftlichen Termini einer Nacht- und Nebelaktion unangebracht, die dahinter stehenden Sorgen um Arbeitsplätze und Tariflöhne allerdings nicht, HEROS ist ein verbandsungebundenes Unternehmen. Sorge erfaßt auch die GuW-Dienstleister besonders in Süddeutschland, die bisher als Subunternehmen von SECURITAS oft über 50% Ihres Umsatzes erzielt hatten. Hier deuten sich die nächsten Veränderungen an.
Daneben vollziehen sich als weitere Belastung parallel noch die Auseinandersetzungen mit der Bundesbank um die Kosten der Geldbearbeitung, siehe auch (9). Die Deutsche Bundesbank bietet ab Anfang nächsten Jahres einen neuen Geldbearbeitungsservice an. Nach Auffassung der Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste e. V. (BDGW) verstößt die Deutsche Bundesbank damit gegen das Kartell- und Wettbewerbsrecht und gefährdet außerdem tausende von Arbeitsplätzen in der Geld- und Wertdienste-Branche. Die BDGW wird wegen der neuen Dienstleistung der Deutschen Bundesbank am 6. Dezember 2005 vor dem Landgericht Frankfurt eine Kartellrechtsklage einreichen. Dazu führt der BDGW am 06.12.2005 ein Pressegespräch durch.


Jahreswechsel 2005 - 2006

Nun war es wieder soweit - Weihnachten und Jahreswechsel sind bereits wieder Geschichte. Das Jahr 2005 war für das deutsche Sicherheitsgewerbe kein leichtes, aber wann gabe es überhaupt schon "leichte" Jahre? Die Krise in der deutschen Wirtschaft hat uns erreicht, wie immer etwas verzögert. Aber nun sparte man an Sicherheit, wohl weil man im Gegensatz zur Unsauberkeit die Unsicherheit nicht so deutlich sehen und spüren kann - bis es zu spät ist. Zum einen wurden überall Unternehmen und Läden geschlossen und damit Sicherheitsdienstleistungen zwangsläufig überflüssig, zum anderen wird das wichtige Gut Sicherheit von Leben, Gesundheit und Sachwerten oftmals als rein immateriell empfunden und sicher unter wirtschaftlichen Druck zurück gestellt.
Der Markt bereinigte sich weiter, besonders sichtbar beim Geld- und Werttransport, den Bildungsträgern, den Detektiven und Personen- und Begleitschützern. Auch mit den Erwartungen der Fussballweltmeisterschaft gibt es aber bereits Bereiche, die partiell wieder zulegen, die Objektbewachung und die Lieferanten und Errichter von Sicherheitstechnik und kompletten Systemen gehören dazu. Somit zwingen sich unter verschiedenen Aspekten eigentlich ganzheitliche, integrierte Lösungen fast auf.
Auch der Bildungsbereich verzeichnet beachtliche Entwicklungen. Für das Sicherheitsgewerbe neigt sich ein Zustand der Improvisationen, Defizite und Modellwettstreite in der Forbildung dem Ende entgegen. Ein durchgeängiges Bildungssystem mit Erstausbildung, Umschulung, Aus- und Fortbildung für Seiteneinsteiger und Qualifizierung von Führungspersoneal für die private Sicherheitswirtschaft zeichnet sich ab - nun gilt es, dies auch qualifiziert umzusetzen, denn noch sind es vor allem Vorschriften und Absichten.
Sicherheit - nicht zu verwechseln mit Versicherungen -
ist ein unersetzbares, sensibles Gut und insoweit dürfen wir auch dem Jahr 2006 mit gedämpften Optimismus entgegen schauen, unsere Leistungen und Produkte sind notwendig, nicht zu ersetzen und werden auch in der Nachfrage wieder zulegen. Dabei gilt auch für die private Sicherheitswirtschaft wie für alle Wirtschaftszweige, dass sich Qualität und Leistung in einem gesunden Verhältnis zum Preis in der Endkonsequenz durchsetzen. Der insgesamt schädliche Wettbewerb der Vergangenheit ausschließlich über den Billigstpreis sollte deshalb sowohl im Interesse der gefährdeten Unternehmen und Personen als auch der Sicherheitsdienstleister zu Ende sein - wieder ersetzt durch den Wettbewerb über das marktgerechte Angebot und dessen Qualität - unser Wunsch für 2006.

Wirtschaftsschutz gewinnt schrittweise weiter an Aufmerksamkeit (11/2005)
Das Interesse an speziellen Beratungen über kriminelle Gefährdungen und Angriffe auf Unternehmen sowohl von Aussen als auch von Innen und an Möglichkeiten einer wirksameren Prävention nimmt schrittweise auch in Deutschland zu. Auffallend ist allerdings, dass bei einigen Unternehmen möglicherweise die ausländischen Firmenmütter oder Eigentümer als Triebkraft wirken. Im Mittelpunkt stehen strategische Beratungen nach einen Sreening der Gesamtsituation, die Begehungsweisen der Korruption, der kriminell motivierten Abwerbung, der Sammlung und des Verrats von Geschäftsgeheimnissen, Unterschlagung und negative, illoyale Führungsmethoden. Stärker werden die Verdachtsmomente hinterfragt, untersucht und präventiv gehandelt. Dabei gewinnen wieder einfache Methoden an Bedeutung, die klassische Befragung, die Observation bei begründeten Verdachtsfällen, die Verstärkung personeller und technischer Prävention und auch funktionale Veränderungen als Bestandteil von Prävention und Abwehr. Aufmerksam wird registriert, dass die strafrechtliche Verfolgung aufgrund oftmals zögerlicher Bearbeitungen zu spät greift, der Selbstschutz auch aus diesem Grund verstärkt werden muss. ISG hat in den letzten Monaten zunehmend auch exekutive Massnahmen im Rahmen der rechtlichen Grenzen vornehmen müssen und wird diesen Bereich verstärken, um selbst die notwendige Prävention und Abwehr über den bisherigen Rahmen hinaus anzubieten. Das Gehör für strategische Beratungen und nicht nur die operativ erzwungenen Reaktionen auf Vorfälle öffnet sich.
ISG wird deshalb verstärkt auch seine Möglichkeiten angrenzender Dienstleistungen nach § 34a GewO ausbauen und damit derartige Prozesse lückenlos begleiten und betreuen, einen zuverlässigen Partner in diesen oft sehr sensiblen Bereichen anbieten.

Unternehmens-Screening - Grundlage für wirksames Risikomanagement
Wir sind gefährdet und leben mit Risiken - das trifft eigentlich für alle Unternehmen und viele Privatpersonen (VIP) differenziert zu! Welche Prozesse, Funktionalbereiche oder Objekte konkret? Wo anfangen - mit welchem Aufwand - was ist sofort nötig und was strategisch zu planen? Viele Fragen und die Antworten werden oft erst konkret gesucht, wenn es zum Vorkommnis, zur Straftat, gekommen ist. Das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) u.a. Rechtsvorschriften sowie Schadensereignisse in den letzten Jahren erfordern ein wirksamers Risikomanagement und wirksame Frühwarnsysteme. Vor der Steuerung, Minimierung oder Beseitigung der Risiken steht