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Das
Aktuellste im Archiv beginnt hier:
Konkurrierende
Tarifverträge - wem nützt das absehbare Chaos eigentlich
und was ist davon real nicht vermeidbar?
(27.05.2008)
Die
Tariflandschaft im deutschen Sicherheitsgewerbe war bereits
in der Vergangenheit trotz gleicher Tarifparteien sehr unübersichtlich
und schwer nachvollziehbar. Über 50 Tarifverträge
zwischen ver.di und BDWS regelten ein realiv überschaubares
Gewerbe. Dabei gelang es über Jahre nicht einmal, die
Bezeichnungen für übereinstimmende Tätigkeiten,
zum Beispiel als separat einsetzbarer Wachmann, begrifflich
anzupassen. Die Bedingungen dafür waren mit den Begriffsbestimmungen
in der DIN 77200 nicht einmal so schlecht. Bei gleichen Tarifpartnern
und nur einem Standard schwer zu verstehen, hier fehlte eine
zentrale Abstimmung. Nunmehr wird dieser Zustand absehbar
weiter verkompliziert. Mit dem angestrebten Mindestlohn und
dem Tarifpartner GÖD ...
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Unseriöse Subunternehmer im Sicherheitsgewerbe eine wachsende
Gefahr und warnende Anzeichen? (12.05.2008)
Es
ist wohl an der Zeit, sich mit einem wachsenden Phänomen
des privaten Sicherheitsgewerbes etwas konsequenter zu befassen
- den in der Regel unseriös und oftmals rechtswidrig
arbeitenden Subunternehmern mit "Scharzarbeitern"
als Untersubunternehmer. Was kennzeichnet diese besondere
Spezies und grenzt sie von seriösen Kleinunternehmen
mit Subunternehmerverträgen ab: 1. arbeiten sie für
Vergütungen zwischen 7 und 9 Euros, davon geht nur ca.
die Hälfte an die "freie" Bewachungskraft;
2. setzen sie zwangsläufig dann "freie" Bewachungskräfte
ohne versteuerte Entlohnung (allgemein als Schwarzarbeit bezeichnet)
ein.; 3. verbietet sich dadurch die gewerberechtlich vorgeschriebene
Meldung zur Überprüfung der Zuverlässigkeit;
4. verschleiern oftmals "scheinseriöser" Auftraggeber
und unseriöser Subunternehmer dieses Vorgehen durch Verträge,
wobei der Subunternehmer das Risiko ...
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Warnhinweise (auch nach KonTraG), Korruption und anderes Fehlverhalten
(28.04.2008)
Immer mehr lüften sich die Schleier
der Ignoranz und Vertuschung, nunmehr scheinen bereits vor
vielen Jahren Warhnhinweise bei SIEMENS AG vorgelegen haben
und mit ihnen Anhaltspunkte für relevantes Fehlverhaltens
und intransparente Vorgänge. Die nächsten Wochen
werden wohl zeigen, wie verantwortungsbewußt damit umgegangen
wurde. Warnhinweise zeigen auf Vorgänge und Verhaltensweisen,
die oftmals noch zu intransparent für eine sichere Bewertung
sind, bei denen rechtliche Relevanz vermutet aber noch nicht
gerichtsfest beweisbar ist, bei denen zumindest Regelverstöße
eine interne Überprüfung erfordern. Sie
dienen auch der Risikofrüherkennung,
...
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Das Engagement mit Minimalausbildung und Niedrigentlohnung
(22.04.2008)
Es hat den Anschein, dass sich eine bedenkliche
Entwicklung im deutschen privaten Sicherheitsgewerbe fortsetzt,
mit der sich eine Schere zwischen Marktbedarf und
Marktangeboten gerade im Bereich der qualifizierteren
Dienstleistungern weiter öffnet. Sichtbar wird dies vor
allem bei Ausschreibungen und der folgenden Leistungsrealisierung,
wenn der "Vertrag in der Tasche" ist. Beginnend
bei grossen Unternehmen bis zu den kleinen Mittelständlern
erfolgt eine Anpassung der Unternehmensstrategie an den Wettbewerb
über den Preis und zwar das Niedrigstangebot. Dem gegenüber
nimmt aber der Bedarf des Marktes ...
weiter
hier
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Im Visier: Deutsche Sicherheitsausbildungen im Ausland und
zu kurze politische Schnellschüsse (11.04.2008)
Seit Jahren laufen diverse Bemühungen
um die Vermittlung gegenüber der Politik, dass die gewerberechtlichen
Zugangsvoraussetzungen für Angestellte und Unternehmer
in das private Sicherheitsgewerbe den Anforderungen des Marktes,
national wie international, angepaßt werden. Dazu zählt
auch mit an erster Stelle eine verbesserte Basisqualifizierung
und Spezialisierung entsprechend Einsatzrichtung.
Die vorhandenen Defizite lassen eigentlich das deutsche Bildungsangebot
für das Sicherheitsgewerbe bis auf wenige Ausnahmen für das
Ausland wenig attraktiv erscheinen, man greift lieber auf
Frankreich, England, Israel oder die USA zu. Selbst Lettland
bietet mehr. Deshalb hat sich darum auch bisher kein Politiker
so richtig gekümmert, es gab keine bekannten Anlässe.
Bildungsträger und Sicherheitsunternehmen, die im Ausland
Bildung anbieten, existieren allerdings schon seit Anfang
der 90er Jahre. Aber nur wenige haben sich fest etablieren
können und die besitzen wahrscheinlich bereits Tochterunternehmen.
Insoweit ist es derzeit eine makabre Fügung des Schicksals,
dass ausgerechnet Bildungsangebote eines ...
weiter
hier
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Das
Engagement mit Minimalausbildung und Niedrigentlohnung
(22.04.2008)
Es hat den Anschein, dass sich eine bedenkliche
Entwicklung im deutschen privaten Sicherheitsgewerbe fortsetzt,
mit der sich eine Schere zwischen Marktbedarf und
Marktangeboten gerade im Bereich der qualifizierteren
Dienstleistungern weiter öffnet. Sichtbar wird dies vor
allem bei Ausschreibungen und der folgenden Leistungsrealisierung,
wenn der "Vertrag in der Tasche" ist. Beginnend
bei grossen Unternehmen bis zu den kleinen Mittelständlern
erfolgt eine Anpassung der Unternehmensstrategie an den Wettbewerb
über den Preis und zwar das Niedrigstangebot. Dem gegenüber
nimmt aber der Bedarf des Marktes ...
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Im
Visier: Deutsche Sicherheitsausbildungen im Ausland und zu
kurze politische Schnellschüsse
(11.04.2008)
Seit Jahren laufen diverse Bemühungen
um die Vermittlung gegenüber der Politik, dass die gewerberechtlichen
Zugangsvoraussetzungen für Angestellte und Unternehmer
in das private Sicherheitsgewerbe den Anforderungen des Marktes,
national wie international, angepaßt werden. Dazu zählt
auch mit an erster Stelle eine verbesserte Basisqualifizierung
und Spezialisierung entsprechend Einsatzrichtung.
Die vorhandenen Defizite lassen eigentlich das deutsche Bildungsangebot
für das Sicherheitsgewerbe bis auf wenige Ausnahmen für das
Ausland wenig attraktiv erscheinen, man greift lieber auf
Frankreich, England, Israel oder die USA zu. Selbst Lettland
bietet mehr. Deshalb hat sich darum auch bisher kein Politiker
so richtig gekümmert, es gab keine bekannten Anlässe.
Bildungsträger und Sicherheitsunternehmen, die im Ausland
Bildung anbieten, existieren allerdings schon seit Anfang
der 90er Jahre. Aber nur wenige haben sich fest etablieren
können und die besitzen wahrscheinlich bereits Tochterunternehmen.
Insoweit ist es derzeit eine makabre Fügung des Schicksals,
dass ausgerechnet Bildungsangebote eines ...
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hier
Zum
Mindestlohn im privaten Sicherheitsgewerbe
(28.03.2008)
Die zwischen dem BDWS Bundesverband Deutscher
Wach- und Sicherheitsunternehmen e.V. und der Gewerkschaft
ver.di geführten Tarifverhandlungen um bundeseinheitliche
Mindestlöhne als Vorrausetzung für eine Aufnahme
in das Entsendegesetzt sind an den Forderungen von ver.di
nach einheitlichen 7,50 € Stundenmindestlohn in ganz
Deutschland gescheitert. Neue Gespräche mit gleichem
Ziel wurden mit der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst
und Dienstleistungen (GÖD) aufgenommen und führten
quasi in letzter Minute zu einem gemeinsamen Antrag
um Aufnahme des Wach- und Sicherheitsgewerbes in das Arbeitnehmer-Entsendegesetz.
Dies soll verhindern, dass 2009 ...
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Terrorabwehr und private Sicherheitswirtschaft
Der Terror greift direkt nach Deutschland.
Die im September 2007 vereitelten Delikte
belegen die Richtigkeit entsprechender Hypothesen. Zu vermuten
ist, das weitere sich in Planung und Vorbereitung befinden,
auch inspiriert durch die vermeintlichen Niederlagen der gestellten
Terroristen. Für die private Sicherheitswirtschaftt
steht erneut die Frage nach ihren Möglichkeiten zu aktiven
Beiträgen in der Terrorabwehr und den
dafür erforderlichen Grundlagen. Bereits 2005
wurden einem themenbezogener Beitrag von Dr. Lutz Viëtor
(ISG mbH Berlin) sowohl in der WIK - Zeitschrift für
die Sicherheit der Wirtschaft, Nr. 1/2005 als auch im SicherheitsForum,
Schweizer Fachzeitschrift für Sicherheit, Nr. 5/2005,
über "Möglichkeiten
und Grenzen: Terrorismusbekämpfung durch Sicherheitsdienstleister?"
Überlegungen angestellt und ganz reale bereits existierende
Beiträge dargestellt. Eine Kernaussage war, dass die
private Sicherheitswirtschaft besonders ....
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Vorwürfe gegen LIDL wegen Mitarbeiterüberwachung
werfen auch straf- und gewerberechtliche Fragen auf - Detektivaus-
und fortbildungen unzureichend (27.03.2008)
Nach einer Veröffentlichung der
Zeitschrift STERN wurden in LIDL-Filialen Mitarbeiter
unter Einsatz von Videokameras überwacht, die
Aufzeichnungen durch Detektive ausgewertet und in Protokolle
gefaßt. LIDL hat diese Feststellungen grundsätzlich
eingeräumt, spricht jedoch von Einzelfällen ohne
Auftrag oder Billigung der Geschäftsführung und
Erweiterung oder Modifizierung eines an sich gegen Ladendiebstahl
gerichteten Überwachungsauftrages. Der derartig tätigen
Detektei soll inzwischen gekündigt wurden sein. Ob Filial-
oder Bezirksleiter ohne Kenntnis ihrer Vorgesetzten zur Verfügung
gestellte Mittel für Massnahmen der Warensicherung eigenmächtig
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Verdi bewertet Arbeitsverträge einer Firma "BIG"
in Berlin als sittenwidrig - das betroffene Unternehmen spricht
von "branchenüblich" (07.02.2008)
Die Berliner Politik beschäftigt
sich aktuell mit den Arbeitsbedingungen der Objektbewachungskräfte
einer Firma aus Halle (Saale), die bei der Berliner
Polizei eingesetzt sind. Anlaß ist eine Veröffentlichung
im "Tagesspiegel"
vom 04.02.2008. Danach haben die Arbeitnehmer, die
nach Berliner Tarif mit 5,25 Euro/Std. bezahlt werden sollen,
einen "Pauschalkostenbeitrag", der gleich
vom Arbeitslohn einbehalten wird, zu leisten, wenn
sie in der Probezeit ausscheiden. Darüber hinaus sollen
weitere Kosten für Dienstbekleidung, für
eine medizinische Erstuntersuchung sowie für mögliche
Kurse den Arbeitnehmer in der Probezeit belasten
können. Dies sei laut zitiertem Justitiar der Firma "Big"
branchenüblich und sei
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PUBLIC PRIVATE SECURITY 2008 bescheiden gestartet - Gibt es
inzwischen zu viele konkurierende Mini-Messen und Konferenzen
für die Sicherheitswirtschaft oder liegen objektives
Marktbedürfnis und Sicherheitsbewußsein im Markt
zu weit auseinander? (24.01.2008)
Die PUBLIC PRIVATE SECURITY 2008
ist in Hannover als Konferenzmesse
gestartet, mit knapp über 200 eingetragenen Konferenzbesuchern
und einigen Messeständen, eine zweistellige Anzahl wurde
knapp erreicht. Das entspricht den Erfahrungen diverser anderer
Messekonferenzen, insoweit gelang kein Durchbruch. Dazu kommen
sicher noch einige freie Besucher, viele jedoch auch aus dem
Gewerbe. Vorteilhaft ist sicher die Kombination mit der Konferenzmesse
PUBLIC INFRASTRUCTURE 2008 am gleichen Ort, ansonsten
wäre es wohl weitestgehend eine Fachkonferenz mit den
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Getöteter
Wachmann in Berlin nach Überfall - Ist unser Bewachungspersonal
auf eine mögliche Eskalationen der Gewalt ausreichend
vorbereitet? (23.12.2007)
Am 21.12.2007 wurde in den Abendstunden
in einem Ladengeschäft des Handelsunternehmens Edeka/Reichelt
in Berlin-Reinickendorf ein 20jähriger Wachmann
während eines Überfalls durch einen Einzeltäter
mit einem Messer angegriffen, schwer verletzt und getötet.
Der ebenfalls angegriffene Filialleiter und weitere Personen
überlebten verletzt. Ziel des Überfalls war wahrscheinlich
die Kasse, denn auch der Kassierer wurde zuerst angegriffen.
Der mutmaßliche Täter wurde noch am Tatort leichter
verletzt festgenommen, inzwischen wurde ein Haftbefehl wegen
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BDWS
strebt Mindestlöhne von 6 bis 8 Euro territorial differenziert
an - 1,50 Euro Stundenlohn festgestellt
(16.01.2008)
In
den vergangenen Jahren beschäftigte sich die Tagespresse,
soweit nicht tagesaktuelle Ereignisse dazu zwangen, in der
Regel einmal im Jahr mit der Niedrigslohnmisere im privaten
Sicherheitsgewerbe. In den letzten Monaten nehmen derartige
Berichte jedoch spürbar zu. Gewaltakte und Tötungsdelikte
gegen Bewachungspersonal und Geldtransportkräfte mögen
dazu beigetragen haben. Vieleicht rückt aber auch das
private Sicherheitsgewerbe mit seinem wachsenden Anteil an
qualifizierter privater und Unternehmenssicherheit ...
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Zunahme
von Gewalt oder "nur" objektivere Berichterstattung
- Auseinandersetzungen in Berlin über "staatsfreie"
Zonen (14.01.2008)
Die Berichte über Gewaltakte von
Kindern und Jugendlichen untereinander, gegen friedliche Bürger
und auch die Polizei im Einsatz nehmen zu. In Berlin ist die
Auseinandersetzung mit der Feststellung des Landesvorsitzenden
der Gewerkschaft der Polizei, "ganze Stadtteile seien
verloren" (Berliner Zeitung vom 14.01.2008, Seite
19), in der Öffentlichkeit eskaliert. Die Polizei
würde bestimmte Gebiete meiden oder nur in ausreichender
Stärke - das erfordert in der Regel mehr Zeit - anfahren.
Die genannte Zeitung veröffentlicht eine Vielzahl
von Gewalttaten von nur einem Wochende, darunter
unter erheblicher Ausländerbeteiligung, die zu denken
gibt und ...
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Razzia gegen Schwarzarbeit
im Sicherheitsgewerbe in Berlin - über 14% Rechtsverstöße
aufgedeckt (09.11.2007)
Eine konzertierte Behördenkontrolle
in Museen, Geschäften und Einkaufscentern in Berlin deckte
auf, das von 400 kontrollierten Sicherheitskräften
im Einsatz 57 wahrscheinlich Leistungsbetrug begehen und schwarz
arbeiten. Einer der überprüften Bewachungskräfte
gab als Erklärung und menschlich nachvollziehbares Motiv
an, dass er in seiner Vollzeitbeschäftigung nur
100 (einhundert) Euro verdiene. Die aufgedeckten
Rechtsverstöße würden auch die nicht mehr
nachvollziehbaren Billigstangebote bei manchen Ausschreibungen
erklären. Hauptform des Leistungsbetruges ist
wohl die Schwarzarbeit neben dem Bezug von Leistungen
der ...
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Senat von Berlin beschließt Mindestlohn bei öffentlichen
Aufträgen (07.11.2007)
Der Berliner Senat hat beschlossen, dass
bei zukünftigen öffentlichen Aufträgen eine
Vergabe nur erfolgen soll, wenn die Auftragnehmer Tariflohn
zahlen bzw. einen Mindeslohn von 7,50 €/Stunde,
wenn der Tarif darunter liegt. Das trifft für das private
Sicherheitsgewerbe nicht nur in Berlin zu. Das wären
im privaten Sicherheitsgewerbe für den einfachen Separatwachmann
mit den tariflichen Zuschlägen bei Festanstellung und
Schichteinsatz ca. 8,40 € pro Stunde und damit eine
Steigerung zum gegenwärtigen Tarif von 5,35
€/Std. (ohne Zuschläge) um 40 %.
Diese neue Regelung
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Überfall auf Geldtransport in Berlin - Bewachungskraft erschossen
- Täter flüchtig - GuW-Regeln prüfen
(29.10.2007 - modifiziert 30.10.2007 und 06.11.2007)
Am Montag, 29.10.2007 gegen 10.25 erfolgte
vor einem Postamt in Berlin-Reinickendorf ein Überfall
auf einen mit 2 Personen besetzten Geldtransporter der
Fa. Securlog - Marktführer der deutschen Geld- und Werttransportunternehmen
- während eines planmäßigen Haltes. Dabei
wurde ein Wachmann (53) angeschossen, der später
am Überfallort verstarb, Reanimationsversuche
eines Notarztes blieben erfolglos. Der verletzte Transporteur
soll nach dem Überfall das Feuer noch erwidert und einen
Angreifer getroffen haben. Er trug keine Schutzweste.
...
Tatverdächtiger am 04.11.2007
in Neuruppin durch SEK verhaftet!
Der erste von drei Tatverdächtigen des oben genannten
Raubüberfalls mit Tötung eines Geldtransporteures
konnte gestellt werden. ...
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Über die Widersprüche zwischen Parteitagspolitik
und politischer Realität - SPD in Erklärungsnot?
(31.10.2007)
Da wurde die SPD also in Hamburg wohl
erwischt, obwohl die Tatsache eines Widerspruches
zwischen politischen Zielen und der Realpolitik durch
die eigenen Vertreter so neu auch nicht ist. Laut "BILD"
vom 31.10.2007 wurden die Bewachungskräfte während
des Parteitages mit 5,78 €/Std. entlohnt.
Das ist zwar Tariflohn in diesem Bundesland, aber weit
unter dem auf diesem Parteitag beschlossenen gesetzlichen
Mindestlohn von 7,50 €. Die Chance, selbst
ein Signal zu setzen, wurde ...
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Unternehmensgruppe Dussmann
hat den Zuschlag für den privaten Wachschutz in 13 Neuköllner
Schulen erhalten und zurück gegeben - BDWS-Nichtteilnahmeempfehlung
mit beschlossen und zuerst ignoriert - siehe dazu auch den
älteren Beitrag
Es war nur eine scheinbare Einigkeit
in der BDWS-Landesgruppe Berlin, als einstimmig die
Empfehlung zur Nichtteilnahme an der Ausschreibung
eines Wachschutzes für Berliner Schulen beschlossen wurde.
Zu dieser Zeit Ende August sollte in der Unternehmensgruppe
Dussmann die eigene Teilnahme schon klar gewesen sein, erklärt
hat ihr Vertreter dies allerdings während der Beratung nicht.
Eine spätere Teilnahmeentscheidung nach diesem Beschluss ...
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Können Billig-Wachschützer
auch Schüler-AG leiten? BDWS empfiehlt Mitgliedern, an
Ausschreibung nicht teilzunehmen!
Die Landesgruppe Berlin des BDWS e. V.
hat ihren Mitgliedern einstimmig empfohlen, an einer Ausschreibung
von Sicherungsdienstleistungen an vorerst neun Berliner Schulen
im Stadtteil Neukölln nicht teilzunehmen. Dies
dürfte in dieser Form erst- und einmalig sein, denn dies
tangiert auch wirtschatliche Interessen und einen ernsten
Anlaß. Dabei geht es nicht gegen den beabsichtigten
Schutz der Schulen ...
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Zertifizierungen und deren Tücken - Nutzen und Kosten
in Konkurrenz?
Zertifizierungen oder Zulassungen
verfolgen zumeist mehrere Anliegen, darunter die Sicherung
der Leistungsziele und Qualität, die Kontrolle der Umsetzung
von Vorgaben und Transparenz sowie Vergleichbarkeit für
Kunden oder Interessenenten. Besonders Bildungsträger
mit geförderten Maßnahmen müssen
und dürfen sich derer gleich mehrmals unterziehen. Ein
Bildungsträger in Deutschland mit finanziell geförderten
Aus- und Fortbildungen benötigt zumindest eine QM-Zertifizierung,
die DIN EN ISO 9001:2000 und die AZWV-Zulassung
sowohl als Bildungsträger als auch für jede einzelne
Bildungsmaßnahme. Alles ist kostenpflichtig
und ...
...Nur so ist es zu verstehen, dass nunmehr die Regeln
der Zulassung einzelner Bildungsmaßnahmen verschärft
wurden. ...
Neben diesen bei geförderten Kursen zwingend gebotenen
Zertifizierungen mehren sich auch die Angebote der
Branchen- und Fachverbände, darunter für
das Sicherheitsgewerbe eine neue Zertifzierung für
Bildungsträger durch den BDWS e.V., bereits
...
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hier
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Geht der Aufschwung am Sicherheitsgewerbe vorbei? Chancen
haben auch ein Verfallsdatum!
Derzeit werden in den Bundesländern
verstärkt und partiell bereits mit resignativer Hektik
Bewachungs- und Veranstaltungsschutzpersonal, Messe-
und Eventhostessen, Empfangskräfte, Einzelhandelsdetektive,
ÖPNV-Kontrolleure u. a. gesucht. Bisher als
Niedrigentlohner bekannte Unternehmen zahlen bereits 20 -
25% über dem allerdings sehr niedrigen Tarif, Bildungsträger
erhalten regen Zuspruch aus den Unternehmen. Ihre Absolventen
sind mit der Eröffnung formal bereits vergeben, so sie
die Prüfung bestehen. Das hört sich gut an, leider
wie so oft mit Wermutstropfen versehen: Tarifliche
Entwicklungen bewegen sich derzeit immer noch im Niedriglohnbereich,
Zuwächse überschreiten kaum die Euromarke und bleiben
damit weiterhin weit hinter den Reinigungshilfkräften
zurück, Fortbildungen sind ...
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hier
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Geld- und Werttransport
vor neuen Belastungen für Kunden und Image?
(04.05.2007) DBI verkauft -
Prognose von 2006 bewahrheitet sich (19.07.2007)
Es kriselt wohl weiter im deutschen Geld-
und Werttransport und betroffen lt. mehreren Wirtschaftszeitschriften
ist wiederum einer der Großen oder besser immer noch?
"Akuter Finanzbedarf" soll die
ehemalige G4S Geld- und Wertdienste GmbH und heutige
DBI Wertdienste GmbH trotz negativen Kaufpreises
und diverser Wohltaten beim Verkauf belasten. Aus der Selbstdarstellung
der DBI Wertdienste GmbH auf ihrer Homepage (04.07.2007) darf
man unter dem Slogan: "Summe aller Werte = DBI ..."
ableiten, das dieses aus der G4S Geld- und Wertdienste
GmbH durch Kauf und Umfirmierung entstandene Unternehmen
sich ...
weiter hier
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Die Mär von der besonderen (automatischen) Eignung ehemaliger
Staatsdiener für die gewerbliche oder betriebliche Sicherheit
Es war eine kurze Dienstzeit für den Leiter der Compliance-Abteilung
von SIEMENS. Laut Frankfurter Allgemeiner Zeitung vom
29.06.2007 erfolgt nach nur 6 Monaten die Trennung aus verschiedenen
Gründen, kein "Teamspieler", Fremsprachenprobleme,
Mängel in der Zusammenarbeit usw. Das Auswahlverfahren
soll SIEMENS heute selbst kritisch beurteilen. Nicht erstmalig
scheitert ein formal geeigneter Staatsdiener, wo liegt das
Problem?
Vor einigen Jahren suchte ein deutscher Autohersteller den
Chef seiner Konzern-Betriebssicherheit (das ist der eingedeutschte
Titel) und berief einen sehr erfolgreichen ehemaligen Polizisten,
ausgewiesen durch ...
weiter hier
:
Personalbedarf im Sicherheitsgewerbe
wächst – Einsatzprofilgerechte Angebote nehmen
jedoch ab – Defizite sind bei den Arbeitnehmern vor
allem unzureichende Qualifizierung und mangelnde Mobilität
und bei den Unternehmen die angebotenen Niedrigstvergütungen
Es wird zuerst bei Sicherheitsanalysen und Leistungsausschreibungen
sichtbar, das Defizit an qualifiziertem Personal für
anspruchsvollere Sicherungs- und Serviceaufgaben. Ein Blick
in diverse Jobbörsen im Internet vertieft den Eindruck:
Nur mit der IHK-Sachkundeprüfung, die übrigens immer
noch viele Bewerber gar nicht besitzen, können die wachsenden
Anforderungen im betrieblichen Werkschutz großer Banken
und Industrieunternehmen, die vielfältigen gewerblichen
Sicherungsaufgaben nicht mehr kundengerecht erfüllt werden.
Die Schere zwischen einfacher Bewachung, für
die eine Unterrichtung vielleicht ausreicht und anspruchvolleren
Sicherungsaufgaben öffnet sich immer sichtbarer.
Die Einsatzprofile und Kundenvorstellungen erfordern oftmals
...
weiter hier
:
Gewerkschaft der Polizei zieht einseitige
und falsche Schlussfolgerungen
Nach dem Aufdecken von
Sicherheitsmängeln auf dem Frankfurter Flughafen
und von negativen Kontrollergebnissen auch an anderen Flughäfen
über längere Zeit entdeckt die Gewerkschaft der
Polizei die privaten Sicherheitsdienstleister an den Flughäfen
als eine der Bedingungen für wachsende Sicherheitsrisiken.
Zuerst ist einmal festzuhalten, dass die Stellung und Bedeutung
der privaten Sicherheitsdienstleister bei der Terrorprävention
einigen Verantwortlichen, aber offensichtlich noch nicht allen,
bewusster wird. Bereits in der ASW-Sicherheitsfachzeitschrift
WIK Nr.
01/2005 wurde die umfassende Integration der privaten
Sicherheitsdienstleister in die Terrorprävention
dargestellt. Zu den dort aufgeführten Beispielen zählten
auch die Fluggastkontrolleure ...
weiter hier
Das Geschäft mit der Macht - Ist Korruption Wirtschaftskriminalität?
(I/2007)
Deutsche Vorzeigeunternehmen
mit globalen Ansprüchen, heute Siemens und Volkswagen,
werden von Durchsuchungen und Festnahmen
heimgesucht. Oberflächlich betrachtet handelt es sich
immer um die gleiche Deliktgruppe, um Verdacht der Korruption,
Bestechung und Vorteilsnahme. Die internen Controllingorgane
und die betriebliche Sicherheit mit ihrem Ermittlungsdiensten
haben versagt oder versagen "müssen" oder versagen
"wollen". Korruption ist kein Phänomen!
Es ist Ausnutzung und Missbrauch von Macht, ...
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weiter mit Literaturhinweisen
hier
Überfall von Geldtransporteuren abgewehrt - ein Toter
In Berlin haben zwei Geldtransporteure
der Fa. BRINK´S am Donnerstagabend,
09.11.2006, gegen 21.30 Uhr, einen Überfall erfolgreich
abgewehrt. Die Geldtransporteure wollten den Geldautomaten
einer Filiale der Berliner Sparkasse im Stadtteil Friedrichshain
auffüllen. Während der Auseinandersetzung wurde
einer der zwei Angreifer nach einem Schusswaffeneinsatz getötet.
.
weiter hier
Hohe Fehlerquote bei
Sicherheitskontrollen auf Flughäfen - Bundespolizei prüfte
die privaten Kontrolleure (05.11.2006)
Pressemeldungen, die sich auf den "Spiegel"
und den SWR berufen, informieren über schwere
Sicherheitsmängel auf dem größten
deutschen Flughafen in Frankfurt am Main. Danach sei es der
Bundespolizei in mehr als einem Drittel der Fälle
gelungen, bei Tests gefährliche Gegenstände an den
Kontrolleuren vorbei zu schmuggeln. Dazu zählen u. a.
Messer und Pistolen.
In Frankfurt kontrollieren private Kontrolleure des ...
weiter hier
Imageschaden: Übertriebene Kriminalisierung oder kriminell?
(10/2006)
Der Ton gegenüber dem deutschen Sicherheitsgewerbe
wird rauher - auch in den Veröffentlichungen der brancheneigenen
Fachzeitschriften durch freie Jounalisten und der überregionalen
Presse. Dabei geht es nicht mehr nur um die Häufungen
wirtschaftskrimineller Delikte beim Geld- und Werttransport,
sondern auch um fragwürdige Methoden der Auftragsgestaltung
und -erfüllung im gesamten Gewerbe, besonders
im Bewachungsbereich und Veranstaltungsschutz. Im Kern wird
die Frage formuliert, ob und wieviele Unternehmen des Sicherheitsgewerbes
bereits selbst kriminelle Methoden einsetzen oder ....
weiter
hier
Tödlicher
Raubüberfall auf Geldtransporter in Berlin - Fahndungshinweise
Am
11.08.2006 wurden in Berlin-Hellersdorf gegen 01.50 Uhr 2
Geldtransporteure der Sicherheitsfirma BRINKS beim Auffüllen
eines Geldautomaten einer Sparkasse überfallen und beraubt. Der
Raubüberfall soll durch 2 Personen ausgeführt worden
sein, die bewaffnet waren und sofort das Feuer eröffnet
haben. Dabei wurde ein 40jähriger Geldtransporteur erschossen.
weiter
mit Fahndungshinweisen hier
Engpass: Einzelhandelsdetektive mit Fachqualifizierung gesucht
(24.10.2006)
Über 40 freie Stellen „Einzelhandelsdetektiv“
sind allein bei der ISG-Jobbörse in Berlin ausgeschrieben,
teilweise seit Wochen nicht besetzbar. Unter den suchenden
Unternehmen sind auch fast alle Größeren der Branche
und viele selbständige Detektivbüros. Voraussetzung
für eine derartige Tätigkeit sind ...
ISG-Bildungszentrum Berlin hat auf Grund dieser Situation
seinen AZWV-zugelassenen Fortbildungskurs „Sicherheitsfachkraft
mit IHK-Sachkundeprüfung“ um sein ebenfalls
zugelassenes Modul „Einzelhandelsdetektiv“
mit ISG-Zertifikat erweitert.
weiter hier
Stadionsicherheit in der Kritik - Aufgabenfeld Veranstaltungsschutz
im Aufwind? (31.10.2006)
Krawalle mit Gewalttätigkeiten bei mehreren Fußballspielen
der zweiten Bundesliga, Regional- und Oberliga führten
zu massiver Kritik an den Sicherheitsvorkehrungen
in den Stadien, besonders den Einlaßkontrollen.
Am 28./29.10.2006 gab es ca. 80 Verletzte
und 40 Festnahmen von Verdächtigen.
...
Das erfordert lückenlose, qualifizierte Kontrollen
durch entsprechend ausgebildete Fachkräfte.
Mit freiwilligen Helfern und Fans läßt sich diese
Aufgabe nicht mehr bewältigen.
weiter
hier
Status im September 2006: Geld- und Werttransport kommt nicht
zur Ruhe – neue kriminelle Delikte und Insolvenzen sowie
Absichtserklärungen (18.09.2006)
Nach der HEROS-Insolvenz mit einem geschätzten Schaden
von über 350 Mio. Euro ist mit der alteingesessenen ARNOLDS
Sicherheit GmbH aus Essen ein weiteres Unternehmen mit Geld-
und Werttransport nach wirtschaftskriminellen Delikten in
der Führungsebene in Insolvenz gegangen.
weiter
hier
Krisenmanagement - Neuer Rewe-Chef denkt über eigene
GuW-Firma nach (11.09.2006)
In einem Interview des Handelsblattes mit dem neuen
Rewe-Chef Alain Caparros werden auch die Folgen und Konsequenzen
des HEROS-Skandals und der ARNOLDS-Pleite angesprochen. Capparos
bestätigt 161 Mio. Euro Verlust bei HEROS und beziffert
den Verlust gegenüber ARNOLDS auf einige Hunderttausend
Euro. ...
Interessanter weil in den Auswirkungen aktueller ist wohl
die Aussage, nach der REWE wohl gemeinsam mit Anderen über
einen handelsspezifischen Geld- und Werttransport
nachdenkt.
weiter
hier
Heros-Nachfolger Securlog kauft von W.I.S. die Geld- und Werttransportsparte
Die aus der bankrottierten Heros-Gruppe hervorgegangene
Geldtransportfirma Securlog hat die Werttransport-Sparte
der Kölner W.I.S. übernommen und
ist damit nach ihrem Besitzerwechsel auf Expansionskurs. Securlog
gehört nach wie vor dem Erstkäufer nach der Insolvenz,
MatlinPatterson, und der Investmentbank Goldman Sachs zu gleichen
Teilen.
Es ist anzunehmen, dass Securlog die Marktführerschaft
im Geld- und Werttransport, die ...
weiter
hier
ProSieben Galileo 24.08.2006: Das Millionen Cashcenter - Wo
endet Fahrlässigkeit und beginnt Geheimnisoffenbarung?
(25.08.2006)
Zitat von der Galileo-Homepage: "Millionentransporte
– täglich finden sie in Deutschland statt. Galileo
begleitet die speziell ausgebildeten Geldboten und zeigt welche
Sicherheitsauflagen sie täglich erfüllen müssen.
Doch wie werden die Unsummen von Geldscheinen genau gezählt?
Ein Blick hinter die Kulissen der größten privaten
Geldzählanlage Deutschlands G4S in Frankfurt –
Neuisenburg." Der Blick hinter die Kulissen
fällt dann sehr tief und konkret aus, darunter
Transportbehältersicherungen, Zutrittsregelungen, Sicherungsbestandteile,
Personen.
weiter hier
Elefantenhochzeit im Geld- und Werttransport? (01.08.2006)
- Eingetreten 2007
In der Regel gut unterrichtete Quellen sprechen von
einer bevorstehenden "Elefantenhochzeit" im Geld-
und Werttransport, einer Fusion oder Übernahme
im obersten Segment, die einen neuen (den
alten?) Marktführer hervorbringen könnte.
Sollte diese sich immer mehr verdichtende Information zutreffen,
dann wird es für einige Kunden, die in den letzten Wochen
GuW-Unternehmen über den Billigstpreis gegeneinander
ausspielten, wohl eng.
November 2006: Kaufverhandlungen zwischen G4S und
Brink´s sollen laufen und vor dem Abschluss stehen,
G4S konnte im Gegensatz zu anderen europäischen Staaten
in Deutschland keine marktführende Position erlangen.
weiter hier
Terrorprävention, Videoüberwachung und "Kommissar
Zufall" (19.08.2006)
Ein Terrordelikt - scharfe Bomben in Koffern -, mit welchem
konkreten Hintergrund auch immer, wurde aufgedeckt,
nicht aktiv verhindert. "Kommissar
Zufall" kam zu Hilfe, gleich mehrfach:
1. der Zündmechanismus versagte, ansonsten wäre
der Anschlag wohl erfolgreich gewesen;
2. die Bomben wurden im Rahmen eines Funktionsablaufes der
Bahn gefunden und behandelt, beim Öffnen der Koffer hätte
es auch detonieren können. Zukünftig werden Täter
diesen Ablauf bei der Bahn, herrenlose Gepäckstücke
zu öffnen, berücksichtigen;
3. eine Reihe von Spuren gibt es nur, weil die Täter
sich der Sprengung sicher waren und nachlässig verhielten,
auf die Vernichtung der Spuren setzten. Außerdem waren
sie nicht professionell auf den Rückzug vorbereitet,
was eigentlich auch nicht das Ziel ist.
weiter mit
Literaturhinweisen hier
SECURITAS vor erheblichen Veränderungen - Firmenchef
Berglund zurückgetreten? (12.08.2006)
Der zweitgrößte Sicherheitsdienstleister
der Welt, die schwedische SECURITAS-Gruppe,
steht wahrscheinlich vor den größten Veränderungen
in ihrer Firmengeschichte und könnte bis zu einem Drittel
ihres Gesamtumsatzes einbüßen. Trotz eines Großauftrages
zur Fußballweltmeisterschaft in Deutschland hat
sich der Gewinn voraussichtlich zum Vorjahr halbiert. CEO
Berglund soll SECURITAS verlassen.
weiter hier
Wirtschaftskriminalität im Vormarsch - durch
Prävention "Überraschungen" vermeiden
(08/2006)
Die Thematik „Wirtschaftskriminalität“
ist hochaktuell. Neben mindestens 3 neueren Analysen
aus Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Versicherungen
unterschiedlicher Qualität gibt es eine Vielzahl von
Veröffentlichungen zum Thema, oft zu oberflächliche
Kommentierungen der Analysen. Sie kränkeln jedoch alle
an einem übereinstimmenden Problem: Sie basieren vorrangig
auf Selbstauskünften aus den Unternehmen und
durch Selbstauskünfte erzielte empirische Daten sind
zwar möglicherweise solide erarbeitet, aber nicht ausreichend
wissenschaftlich determiniert.
weiter hier
Terroralarm in London - Verdächtige veröffentlicht
(11.08.2006)
Die Bank von London hat die Konten von Verdächtigen
der geplanten Terrordelikte in London eingefroren
und mit Namen und Anschriften veröffentlicht. Dies ermöglicht
die internationale Recherche von Querverbindungen, wobei datenschutzrechtliche
Aspekte zurück gestellt wurden.
Die Mehrzahl der 24 mutmaßlichen Terroristen sollen
aus pakistanischen Einwandererfamilien stammen, die seit langem
in England wohnen. Bekannterweise befinden sich in Pakistan
Ausbildungslager der Terroristen. Nur zwei der vermuteten
Täter sollen gebürtige Briten sein und aus bürgerlichen
Familien stammten. Sie sind erst vor kurzem zum Islam konvertiert.
Nach
Angaben aus amerikanischen Sicherheitskreisen wollten die
verhinderten Attentäter flüssigen Sprengstoff an
Bord von Flugzeugen schmuggeln, die von England aus in die
USA fliegen. An Bord der Maschinen sollten die Bomben dann
zusammengesetzt und mit Hilfe von angepaßten Telefonen,
Kameras oder MP3-Playern gezündet werden. Weiter heißt
es, dass für jedes Flugzeug, das als Anschlagsziel ausgewählt
war, Teams von zwei bis drei Attentätern vorgesehen waren.
Bei den Razzien in England sei mindestens eine Tonbandaufnahme
gefunden worden, auf der einer der mutmaßlichen Attentäter
von einem möglichen Märtyrertod spricht.
Originalliste
siehe hier
Chinesiche Delegation im ISG-Bildungszentrum Berlin
Eine hochrangige Delegation des Verbandes der chinesischen
Wach- und Sicherheitsunternehmen hat im Juli 2006 unmittelbar
im Anschluss an die Fußball-WM Deutschland besucht,
um in Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2008 Erfahrungen
zu studieren. Zu den besuchten Unternehmen zählte auch
das ISG-Bildungszentrum Berlin. In einem
Vortrag mit Filmbeispielen erläuterte Dr. Viëtor
die Entwicklungswege im privaten Sicherheitsgewerbe und Formen
der Aus- und Fortbildungen speziell für den Objekt-,
Veranstaltungs- und Personenschutz.
........
Delegationsleitung
und Dr. Viëtor...........Delegation
während des Vortrages mit Filmbeispielen
Faktor Wirtschaftskriminalität - Wie ist die interne
und externe Interessenlage und können "saubere"
Unternehmen noch erfolgreich sein? (22.05.2006)
Unter Wirtschatskriminalität
werden allgemein alle Delikte gefaßt, die direkten Bezug
zur Wirtschaft, insbesondere Unternehmen und Selbständige,
aufweisen und diese strafrechtlich relevant schädigen.
Darunter fallen unter anderem Betrug, Untreue, Bestechung
und Vorteilsannahme, Insolvenz- und Buchführungsdelikte,
Subventions- und Leistungsbetrug, Computerkriminalität
mit Datenausforschung, Datenmanipulation und Sabotage sowie
Geheimnisausforschung mit Betriebsspionage. Man kann grob
drei Tätergruppen unterscheiden: Externe,
Interne und interne Führungskräfte. Die dritte Gruppe
entscheidet einerseits über die Prävention und Verfolgung
und ist andererseits autorisierte Person für viele Handlungen,
die auch Bestandteil der Wirtschaftskriminalität sein
können. Dies ist ein Dilemma, lösbar nur über
externe Hilfe. Dazu kommt das Problem mit den Motiven,
zu eigenen Vorteilen oder im Interesse des Unternehmens, die
Ausrede vieler Führungskräfte. Sie übersehen
allerdings oft dabei ihren indirekten Nutzen.
In den vergangenen zwei Jahren seien fast 40 Prozent
aller deutschen Unternehmen von kriminellen Angriffen
im Wirtschaftsbereich geschädigt worden. Das ist das
Ergebnis einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
PriceWaterhouseCoopers. Insoweit verwundert es sicher
nicht, dass die Insolvenz des WM-Maskottchen-Herstellers Goleo,
die Fa. Nici, nicht vom schleppenden Absatz von Goleo, sondern
durch Betrug der Geschäftsführung
im Umfang von ca. 40 Mio. Euro verusacht wurde. Erstaunlich
ist in diesem Zusammenhang, dass das führende Wirtschaftmagazin,
die Wirtschaftswoche, in ihrem Heft
21/2006 diesen Hintergrund ignoriert und Goleo zum "Absteiger
der Woche" als Insolvenzursache erklärt. Auch die
dort veröffentlichte Lizenzgebühr soll nicht 28
Mio. €, sondern laut "Berliner Zeitung"
vom 20./21.05.2006 nur einen einstelligen Millionenbetrag
gekostet haben. Hier seien sorgfältigere Recherchen angemahnt
oder besteht nur ein gebremstes Interesse an derartigen kriminellen
Hintergründen? Auffallend ist schon, dass das gleiche
Wirtschaftsmagazin einem der aktuell größten Betrugsdelikte,
der HEROS-Pleite, bisher sehr wenig Aufmerksamkeit
schenkte, nicht ein bewertender Artikel. Dabei gabe es rechtzeitig
bereits im Juni 2005 einen Insidertipp an
diese Zeitschrift, der wohl nicht verfolgt wurde. Wieviel
Interesse besteht also an der Aufdeckung von Wirtschaftskriminalität
oder beginnt bereits die Gewöhnung an sie als ungeliebter,
aber immanenter Bestandteil des Geschäftslebens? Und
kann man eigentlich noch ohne Erfolg haben?
ISG ist Optimist und bietet kompetente Unterstützung
bei Prävention, Aufdeckung und Verfolgung.
Gewöhnung an Entführungen? (05/2006)
Die Entführung in Deutschland - meist
Geiselnahme zum Zwecke der Erpressung von Lösegeld -
ist der Presse zunehmend nur noch eine Randnotiz wert. Die
Reihenfolge lautet: Entführt - Erpresst - Gezahlt.
Solange nicht die Polizei mit spektakulären Aktionen
glänzt oder Aufrufe der Opfer erfolgen, scheint das öffentliche
Interesse gebremst zu sein bzw. wird durch die Presse gar
nicht erst angesprochen. Zumal die kleinen Veröffentlichungen
einen "professionellen risikoarmen Ablauf" vermitteln,
möglichst ohne Polizei und über Versicherungsleistungen
abgedeckt. Das könnte durchaus zukünftig Kriminelle
ermutigen, dieses Feld intensiver zu nutzen, da kein Risiko
mehr sichtbar gemacht wird. Dies wäre eine gefährliche
Entwicklung, da auch auf Seiten potentieller Opfer die präventive
Vorsorge nachläßt, die Versicherung wird es schon
richten, wenn man sich eine leisten konnte.
Die zunmehmende Akzeptanz gegenüber kriminellen
Entwicklungen ist jedoch unakzeptabel und führt
erfahrungsgemäß zur Eskalation und damit zur Gefährdung
von Leben und Gesundheit. Erinnert sei nur an Kfz.-Diebstähle
- Ermittlungen erfolgen nur noch pro Forma - und die auch
zunehmend ignorierten Überfälle auf Geldtransporter.
Diese in Deutschland festgestellten Erscheinungen sind nicht
EU-typisch.
WM-Kurse ohne Nutzen für die Sicherheit? (04/2006)
Zur Vorbereitung auf die Fußball-Weltmeisterschaft
sollen die Servicekräfte und irgendwie mit Aufgaben im
Zusammenhang mit der WM Betrauten - Busfahrer, Hotelpagen,
Taxifahrer - einen Tageskurs absolvieren. Der "Berliner
Kurier" hat derartige Kurse sich angesehen und in
seiner Ausgabe vom 13.04.2006 ein vernichtendes Urteil gefällt.
Zitat "Ein Tag lang dauert der Kurs. Durchgeführt
von der Bahn. Der KURIER war dabei. Fazit: Alles Quatsch!"
Eine Servicegesellschaft der Bahn AG hat danach einen
entsprechenden Auftrag vom Arbeitsministerium erhalten. Allerdings
geht es doch wohl hierbei um die Fortbildung, nicht die Fortbewegung,
mehrerer tausend Menschen. Das erfordert entsprechende überall
geltende Konzepte, eine gute Logistik und entsprechende Erfahrungen
der Dozenten? Ein Tag ist wenig, in dieser Masse aber zu wertvoll
für Spielereien. Der überprüfte Kurs wird als
"Geldverschwendung" charakterisiert.
Befragte Teilnehmer sehen in dem vermittelten Wissen keine
Unterstützung für Ihre tatsächlichen Aufgaben
während der WM. Es gibt in dem Beitrag keinen Hinweis,
dass der damit eigentlich auch angestrebte Zuwachs an Sicherheit
erreicht wird. Wurden doch auch BDWS-Dozenten angesprochen.
Relativ spät, die Besten waren schon lange gebunden für
die jetzt verstärkt laufenden Sicherheitsfortbildungen,
auch ISG-Bildungszentrum mußte ablehnen.
Inhalte waren u.a. laut Kurier die "Zubereitung
von Hoppelpoppel", die Begrüßung in verschiedenen
Sprachen, Brettspiele (nicht Bettspiele!), die Rolle von Pünklichkeit
usw. Zitat einer Teilnehmerin (Bahn-Angestellte): "Wenn
im Zug betrunkene Fans grölen oder auf Arabisch nach
dem Weg fragen - soll ich dann ein Brettspiel rausholen?"
Nun ist nicht jeder Teilnehmer befähigt, Kursfortbildungen
kompetent zu bewerten und zu hoffen ist auch, dass der überprüfte
Kurs nicht charakteristisch ist. Ansonsten wäre es bedauerlich,
diese gute Chance nicht ausreichend genutzt zu haben.
(Gedanken zur Fachfortbildung nach der WM siehe unter ISG-Bildungszentrum.)
Entführungen
ohne Ende - Bodygard als Risikominimierung? (04/2006)
Die neuesten Entführungen deutscher Staatsbürger
im Irak werfen zunehmend Fragen nach den Möglichkeiten
einer Risikominierung auf, gleichzeitig nehmen die Anfragen
nach Bodygardausbildungen und Einsätzen zu. Berichte
und Spekulationen in der Presse nähren die Vorstellungen
vom heldenhaften Einsatz und auch dem "schnellen Geld"
als Personenschützer besonders bei Jugendlichen, Arbeitssuchenden
und ehemaligen Bundeswehrangehörigen. Sie suchen schnelle
kostengünstige Ausbildungen und Vermittlung an die "Front".
Dies ist eine gefährliche Entwicklung, genährt durch
spektakuläre Berichte über Bodygards im Irak. An
die Presse sei zuerst appelliert, den Beruf des Personenschützers
nicht in der Darstellung zu verwechseln mit dem militärisch
ausgebildeten Begleitschützer in Krisenregionen, die
ganz andere Anforderungen stellen, als eine klassisch durch
Gewaltkriminalität gefährdete Schutzperson in einem
weitestgehend sicheren Territorium, wie Europa. Derartige
Spezialausbildungen werden in Deutschland nicht ausreichend
angeboten, amerikanische, englische und französische
Firmen sind auf diesem Gebiet vorrangig tätig. Das hängt
auch damit zusammen, dass besonders aus diesen Ländern
die im Irak privat tätigen Sicherheitsunternehmen mit
dem für diese speziellen Schutzaufträge notwendigen
militärischen Hintergrund kommen, aktuell wohl mehrere
zehntausend größtenteils mit Kampferfahrungen.
In Deutschland ist eine gute Personenschutzausbildung schon
eine Rarität, weil noch nicht zentral geregelt und geprüft.
Natürlich kann ein Bodygard vor Ort mit den entsprechenden
Fähigkeiten Risiken mit minimieren, wichtiger erscheinen
jedoch andere Fragen. Zuerst sicher die nach der tatsächlichen
Notwendigkeit eines Aufenthaltes in Krisenregionen, dann nach
den tatsächlich professionellen Vorbereitungen der im
Irak zwingend tätigen Personen bereits in Deutschland
auf diese Einsätze einschließlich Reaktionstraining
für voraussehbare Ereignisse und natürlich vor Ort
der ganzheitliche Schutz und immer wieder die Kontrolle des
eigenen Verhaltens besonders bei längeren Aufenthalten.
Das erfordert ein ganzheitliches Schutzkonzept, in das sich
dann auch ein Personenschützer mit der richtigen Qualifikation
einordnen kann. Die Risiken eines kriegsähnlichen Zustandes
mit unkalkulierbarem Fernbeschuss, Entführungsindustrie,
Selbstmordattentätern usw. bleiben!
Wach-
und Streifendienst in Berlin als 1,50 €-Job angeboten
(04/2006)
Nach einem bei ISG vorliegenden Arbeitsvorschlag
eines Berliner JobCenters wird einem Arbeitssuchenden eine
30-Std.-Teilzeitstelle für 1,50 €/Std. als Wach-
und Streifendienst im öffentlichen Raum angeboten. Das
wäre extrem untertariflich, sittenwidrig und insoweit
ist wohl mit einem Lohnausgleich zu rechnen, obwohl nicht
explizid aufgeführt. Aufgaben sind die Feststellung von
Sachbeschädigungen und deren Weitermeldung an die Ordnungsämter
sowie die Kontrolle der Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit.
Die Tätigkeit ist ausdrücklich als "Werkschutzfachmann/-frau
..." beschrieben, womit man wohl die gewerberechtlichen
Anforderungen umgehen will, nur der potentielle Arbeitgeber
ist eine Detektei. Anforderung sind zwar ein Führungszeugnis
ohne Eintrag, nicht jedoch die Unterrichtung oder Sachkundeprüfung
nach §34a GewO, zumindest nicht nach dem Arbeitsvorschlag.
Sollte dies noch vorgesehen sein, dann wäre der Einbruch
in gewerbliche Aufgaben noch offensichtlicher. Es hat den
Anschein, dass nunmehr auch Kontroll-, Wach- und Sicherungsaufgaben
durch sogenannte 1-Euro-Jober gelöst werden sollen und
damit Arbeitsplätze bei den gewerblichen Anbietern derartiger
Leistungen mit tariflicher Entlohnung bedroht sind oder gar
nicht erst entstehen. Das sollte doch wohl so nicht sein,
denn derartige Aufgaben kann jedes Sicherheitsunternehmen
als Dienstleistung erbringen?
Raubüberfall auf Geldtransporter - Gefahrenzunahme im
Geld- und Werttransport 2006?
Drei mit Gewehren bewaffnete maskierte Personen
überfielen am 30.12.2005 kurz vor 20.00 Uhr in Berlin
vor dem IKEA-Markt Waltersdorf einen mit 2 Sicherheitsmitarbeitern
besetzten Geldtransporter der Fa. SIBA. Mit einem VW-Transporter
T4 blockierten Sie den Geldtransporter und erzwangen die Türöffnung
durch Schusswaffeneinsatz, um mit mehreren geraubten gefüllten
Geldkassetten danach zu flüchten. Auf der Flucht erfolgte
der Umstieg in einen blauen Golf III, der offensichtlich auf
die Täter gewartet hatte. Danach verlieren sich bisher
die Spuren, eine Fahndung soll laufen, allerdings noch nicht
(02.01.06, 11.00 Uhr) in der Pressedatenbank der Polizei ausgewiesen.
Es braucht halt alles so seine Zeit. Die Täter sollen
einen Berliner Dialekt gesprochen haben, die Organisierte
Kriminalität muss allerdings nicht unbedingt Russisch
sprechen.
Die 2 Sicherheitsmitarbeiter hatten sich wahrscheinlich auf
Ihr gepanzertes (?) Fahrzeug verlassen und
zuerst eine Türöffnung verweigert. Mit zwei gezielten
Schüssen, von denen einer die "gepanzerte"
Fahrertür durchschlug und den inzwischen operierten Fahrer
durch Metallsplitter verletzte, wurde die Öffnung erzwungen.
Gerätselt wird in der Presse, wieso die gepanzerte Tür
dem Beschuss nicht standhielt.
Es hat sich nunmehr wohl auch bei den Kriminellen herumgesprochen,
dass nach dem (von ISG mehrfach kritisierten, weil veralteten)
deutschen Standard die Geld- und Werttransportfahrzeuge
nur über eine sogenannte Leichtpanzerung verfügen
müssen, es sich nur um eine Teilpanzerung des Fahrzeuges
handeln muss und die Sicherheitsmitarbeiter zwar in der Regel
Waffen tragen, diese jedoch eigentlich bei Überfällen
- wenn nicht zur Verteidigung des eigenen Lebens in Notwehr
zwingend geboten - nicht einsetzten sollen, zumal das laufende
Schiesstraining in den Unternehmen oft nur den Minimalanforderungen
genügt. All das sind wohl auch Folgen des jahrelangen
Wettbewerbes über den Preis - allein in den vergangenen
zwei Jahren sind die Vergütungen um teilweise über
30% gedrückt wurden - und den davon bedingten Sparmassnahmen.
Insoweit ist eine Gefährdungszunahme
auch in Hinblick auf die zu erwartenden Transportsteigerungen
im Jahr der Fussballweltmeisterschaft festzustellen.
Neue EU-Dienstleistungsrichtlinie (vorerst) ohne Sicherheitsgewerbe
Nach neuesten Informationen vom 10.02.2006 aus Brüssel
wird die neue EU-Dienstleistungsrichtlinie nicht für
die Unternehmen der Sicherheit gelten. Der umstrittene Artikel
16 (Herkunftslandprinzip) wird weiterhin durch "freedom
to provide services" ersetzt. Demnach dürfen die
Mitgliedstaaten keine Vorschriften mehr erlassen, die den
Grundsätzen der Proportionalität, der Notwendigkeit
und der Nicht-Diskriminierung widersprechen und Dienstleister
unnötig behindern. Allerdings können die EU-Staaten
im Bereich von Öffentlicher Sicherheit und Ordnung eigene
Vorschriften erlassen, wenn dies für nötig erachtet
wird. Nationales Arbeits- und Tarifrecht gelten weiter, ggf.
auch Mindestlöhne. Ausländische Sicherheitsunternehmen
sind damit den deutschen Vorschriften für die private
Sicherheit und den Tarifvereinbarungen unterworfen. Relevant
wird diese Vorschrift frühestens ab 2010, für aktuell
notwendige gewerberechtliche Veränderungen werden jedoch
damit Maßstäbe gesetzt, die im Interesse der deutschen
Sicherheitswirtschaft sein dürften.
Absicherung
von Tages- und Konzernveranstaltungen immer gewerberechtlich
unbedenklich?
Auf der Suche nach immer günstigeren Anbietern
setzen eine recht beachtliche Anzahl von Auftraggebern mit
Bedarf am Veranstaltungsschutz, aber auch dem Ausstellungs-
und Museumsschutz, dem Schutz von Konzernveranstaltungen und
nun wohl auch diverse TV-Stationen für ihre Einzelveranstaltungen
immer noch auf sehr kleine Unternehmen oder beauftragen gar
Einzelunternehmer mit oft nicht zu unterschätzenden komplexen
Sicherungsausgaben. Es ist ja noch nichts passiert, denken
wohl die Meisten und wahrscheinlich halten sie die regelmäßig
auftretenden Organisationsprobleme für normal, ihr Geschäft
ist ja auch sehr bewegt. Was dabei neben den qualitativen
Pannen übersehen wird, sind die gewerberechtlichen
Anforderungen nach GewO, UVV und Bewachungs-VO, wie
die rechtzeitige Meldung der Bewachungskräfte, Begleitschützer
und sonstigen Servicekräfte mit Bewachungsaufgaben gemäß
§ 34a GewO, das Tragen von Dienstausweisen bzw. Kennzeichnungen
mit Identifizierungsmöglichkeiten, die umfassende Einweisung
vor Ort oder die gesetzliche Versicherung. Der "Subi"
wird es schon gerichtet haben. Dem Kunden ist vielfach nicht
bewußt, dass er es mit vielen Subunternmehmern, Einzelkämpfern,
Ich-AG´s, zum Teil erst Tage oder Stunden vor dem Einsatz
angeworben, nicht gemeldet und schon gar nicht fachlich auf
diesen Einsatz geschult und zu einem System zusammen geführt,
zu tun hat. Was sie eint, ist oft nur ein T-Shirt mit dem
Firmenaufdruck. Nun ist es Sache des Kunden, seine qualitativen
Ansprüche zu bestimmen, die gewerberechtlichen Anforderungen
regelt allerdings der Staat. Vielleicht wären einige
Kontrollen in Vorbereitung der vielen TV-Aktivitäten
zur Wahl ein nützlicher Beitrag?
Sicherheitsrisiken in WM-Stadien - vermeidbare Gefahr oder
kalkuliertes Restrisiko?
Nach der FIFA gibt es nun auch Kritik von der Stiftung
Warentest an festgestellten Sicherheitsrisiken in mehreren
Stadien, die auch durch die Fussballweltmeisterschaft 2006
genutzt werden. Nun ist solch ein Großereignis, bei
dem auch viel Geld verteilt wird, nicht nur Anlass, sondern
auch Gelegenheit. Insoweit sei die Frage erlaubt, warum eigentlich
erst jetzt, quasi kurz vor Toresschluss, derartige Untersuchungen?
Die Mängelliste, besonders für das Zentralstadion
Leipzig, ist umfangreich. Sollten diese auch noch partiell
zutreffen, ist die dem Bau und Betreiberkonzept zugrunde liegende
Sicherungskonzeption mangelhaft, weil auf fehlerhaften Annahmen
begründet.
Erste Erklärungen im MDR am 10.01.2006 lassen
dies vermuten. Erschreckend ist die Stellungnahme des Chefs
der Betreibergesellschaft Leipzig. Er sieht vereinfacht und
zusammengefaßt keinen Handlungsbedarf und will erst
mal abwarten, wie die Auseinandersetzungen mit der Stiftung
Warentest ausgehen. Das Stadion "sei absolut sicher".
Das waren nicht nur unglückliche Formulierungen, das
war eine Einstellung und Ausdruck von Inkompetenz, denn absolute
Sicherheit gibt es nun einmal nicht. Das sollte man in dieser
Position wissen. Es geht wohl vorerst weniger um die Sicherheit
der Besucher als mehr um die Absicherung durch Verweis auf
technische Normen, Standards und (widersprüchliche) Gutachten.
Wenn die nun aber nicht mehr zeitgemäß sind oder
sich der Besucher anders verhält, als vom Gutachter angenommen?
Die Sicherungskonzeption hat hinsichtlich der Fluchtmöglichkeiten
in Paniksituationen in Stadien in der Regel zwei Möglichkeiten,
sich nur auf eine zu konzentrieren, ist zumindest fahrlässig
und läßt Verantwortungsbewußtsein vemissen.
Die Stiftung Warentest sollte hinsichtlich ihrer Kompetenz
- wenn sie sich schon auf einen kleinen Teibereich der Sicherheit
konzentriert - sich nochmals intensiver mit den möglichen
Panikreaktionen beschäftigen, nur von Panikflucht auszugehen,
ist zu einseitig. Viele Opfer reagieren auch mit Panikstarre
und dies erfordert ganz andere Lösungen.
Es geht in der jetzt folgenden Auseinandersetzung nicht primär
um den Hals des Chefs einer besonders betroffenen Betreibergesellschaft,
obwohl dieser wahrscheinlich überfordert ist, oder um
die anderen Verantwortlichen, es geht um das Leben
und die Gesundheit der Besucher. Daran sei nur erinnert.
Zur tatsächlich ganzheitlichen
Sicherheitslösung eines Stadions gehören
neben den vorrangig kritisierten und wahrscheinlich
zu einseitig betrachteten baulichen Lösungen
für Paniksituationen und Terrorereignisse noch u. a.
der klassische Objektschutz mit personeller Bewachung und
Überwachungen sowie technischen Gefahrenmelde- und Schutzsystemen,
der personelle und technische Veranstaltungsschutz, der Personenschutz
für die VIP und Spitzensportler, der Schutz der Hochsicherheitsbereiche
als autonome Zonen, der Havarieschutz, die sicherheitsrelevanten
Verkehrs-, Versorgungs- und Transportlösungen, der Umweltschutz,
der Datenschutz usw. Insoweit erfassen die Untersuchungen
wahrscheinlich ohnehin nur Teilbereiche - zu einseitig oder
schon erschreckend ausreichend? Auffällig ist allerdings,
das über die Panikvermeidung und Panikregulierung
nichts ausgesagt wird. Erinnert sei nur an die verhängnisvollen
Fehler beim Düsseldorfer Flughafenbrand auf diesem Gebiet.
Es wird immer Risken geben, die als Restrisiken bei Großveranstaltungen
zu akzeptieren sind. Ob dieser Zustand bereits erreicht ist,
muss wohl noch angezweifelt werden, siehe auch 4)
und 5). Dabei sind die personellen Risiken
durch Abstriche an die Minimalbefähigung der Sicherheitskräfte
noch gar nicht analysiert.
FIFA mahnt mehr Sicherheit bei Fussball-WM 2006 an - Kritiken
berechtigt?
Nach Presseinformationen soll die FIFA bei den Organisatoren
der Fussball-Weltmeisterschaft 2006 eine Überprüfung
von Sicherungskonzepten angemahnt haben. Ein derartiger Vorgang
impliziert zwangsläufig, dass Sicherheitsmängel
festgestellt wurden. Einige waren wohl auch weltweit im Fernsehen
zu sehen. Wir sprechen hierbei allerdings nur über die
noch bescheidenen Tests in den vergangenen Monaten. In der
"heissen Phase" kommen dann noch ca. 1 Million ausländische
Gäste und mehrere tausend begleitende Veranstaltungen
hinzu. Allein in der Bundeshauptstadt Berlin sollen über
600 hochkarätig besetzte Veranstaltungen, die nicht in
Verantwortung der FIFA stehen, von Sponsoren, globalen Unternehmen
und deutschen Firmen parallel durchgeführt werden, oftmals
mit den gefährdeten Personen, die in den Stadien besonders
zu schützen sind. Für alle gilt es differenziert
je nach Gefährdungslage Sicherheit zu schaffen und die
Konzepte der Veranstaltungen einschließlich Unterbringung
in das territoriale Gesamtkonzept der WM einzuordnen, denn
es gibt viele Wege für Terroristen, organisierte Kriminelle
und Stalker zum Ziel.
An dieser Stelle wurde bereits seit Anfang 2005 zweimal auf
Probleme beim Sicherheitskonzept der Fußball-WM und
deren Umsetzung hingewiesen. Zuerst ging es um eine zu hohe
Verallgemeinerung, die Delegierung der Verantwortung auch
auf Organisatoren, die bereits bei Bundesligaspielen Probleme
hatten und um die nicht ausreichend integrierten privaten
Sicherheitsunternehmen sowie zuletzt um Abstriche an die Qualifizierungsanforderungen
der in den Stadien und den Vorbereichen eingesetzten privaten
Sicherheitskräfte. Die Zeit wird knapp!
Geld-
und Werttransport vor weiterer Veränderung - HEROS übernimmt
SECURITAS-Geld- und Werttransporte!
25.11.2005: Nach einer Pressemitteilung der SECURITAS
AB (Muttergesellschaft, in Englisch) wird mit Wirkung vom
28.11.2005 die SECURITAS-Sparte der Geld-
und Wertdienste an den deutschen Marktführer im Geld-
und Werttransport, die HEROS-Gruppe, verkauft.
Anlaß sind die Verluste in Millionenhöhe, die seit
Jahren in diesem Geschäftszweig angefallen sind. Damit
steht eine alle bisherigen Entwicklungen in diesem Jahr im
Geld- und Werttransport in Deutschland noch topende weitere
Veränderung bevor, der Konzentrationsprozess wird nach
den Übernahmen von WSW Halberstadt und
dem Geld- und Werttransport von WSO Sicherheitsdienst
Osnabrück in neuer Dimension
fortgesetz. Bereits in den letzten Monaten
hat sich die Zahl der mittelständischen Geld- und Werttransportunternehmen
durch Verkäufe bzw. Konzentrationen und Einstellung der
Geschäftstätigkeit um ca. 30 verringert. Die Marktführerschaft
entwickelt sich immer mehr auch zu einer Umsatzdominanz von
bisher in Deutschland nicht gekanntem Umfang. Für einige
Auftraggeber steht wahrscheinlich bald die schmerzliche Erkenntnis
vor der Tür, dass der Wettbewerb über den Preis
mit oft zu einseitigen Vorteilen für den Kunden sich
dem Ende nähert, Marktdominanz hat Vor- und Nachteile,
je nach Sicht und Stellung. ISG rechnet mittelfristig mit
einer partiellen Preisanpassung um bis zu
30% Mehrkosten für die Kunden, gemessen an den Preisentwicklungen
der letzten zwei Jahre nach unten. Dem stehen entgegen die
Synergien aus der Übernahme, wirtschaftlichere Routenplanungen
und Geldbearbeitungen.
28.11.2005: Nach recht zuverlässigen
Informationen wurden nicht nur die einfachen Securitas-Angestellten
von der Firmenübernahme überrascht, sondern auch
Führungspersonal und Betriebsrat. Dieses Vorgehen entspricht
jedoch den Verpflichtungen einer Kapitalgesellschaft, Insidergeschäften
mit Aktien nach Indiskretitionen vorzubeugen. Insoweit sind
die gewerkschaftlichen Termini einer Nacht- und Nebelaktion
unangebracht, die dahinter stehenden Sorgen um Arbeitsplätze
und Tariflöhne allerdings nicht, HEROS ist ein verbandsungebundenes
Unternehmen. Sorge erfaßt auch die GuW-Dienstleister
besonders in Süddeutschland, die bisher als Subunternehmen
von SECURITAS oft über 50% Ihres Umsatzes erzielt hatten.
Hier deuten sich die nächsten Veränderungen an.
Daneben vollziehen sich als weitere Belastung parallel noch
die Auseinandersetzungen mit der Bundesbank
um die Kosten der Geldbearbeitung, siehe auch (9).
Die Deutsche Bundesbank bietet ab Anfang nächsten Jahres
einen neuen Geldbearbeitungsservice an. Nach Auffassung der
Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste e. V. (BDGW)
verstößt die Deutsche Bundesbank damit gegen das
Kartell- und Wettbewerbsrecht und gefährdet außerdem
tausende von Arbeitsplätzen in der Geld- und Wertdienste-Branche.
Die BDGW wird wegen der neuen Dienstleistung der Deutschen
Bundesbank am 6. Dezember 2005 vor dem Landgericht Frankfurt
eine Kartellrechtsklage einreichen. Dazu führt der BDGW
am 06.12.2005 ein Pressegespräch durch.
Jahreswechsel 2005 - 2006
Nun war es wieder soweit - Weihnachten und Jahreswechsel sind
bereits wieder Geschichte. Das Jahr 2005 war für das
deutsche Sicherheitsgewerbe kein leichtes, aber wann gabe
es überhaupt schon "leichte" Jahre? Die Krise
in der deutschen Wirtschaft hat uns erreicht, wie immer etwas
verzögert. Aber nun sparte man an Sicherheit, wohl weil
man im Gegensatz zur Unsauberkeit die Unsicherheit nicht so
deutlich sehen und spüren kann - bis es zu spät
ist. Zum einen wurden überall Unternehmen und Läden
geschlossen und damit Sicherheitsdienstleistungen zwangsläufig
überflüssig, zum anderen wird das wichtige Gut Sicherheit
von Leben, Gesundheit und Sachwerten oftmals als rein immateriell
empfunden und sicher unter wirtschaftlichen Druck zurück
gestellt.
Der Markt bereinigte sich weiter, besonders sichtbar beim
Geld- und Werttransport, den Bildungsträgern, den Detektiven
und Personen- und Begleitschützern. Auch mit den Erwartungen
der Fussballweltmeisterschaft gibt es aber bereits Bereiche,
die partiell wieder zulegen, die Objektbewachung und die Lieferanten
und Errichter von Sicherheitstechnik und kompletten Systemen
gehören dazu. Somit zwingen sich unter verschiedenen
Aspekten eigentlich ganzheitliche, integrierte Lösungen
fast auf.
Auch der Bildungsbereich verzeichnet beachtliche
Entwicklungen. Für das Sicherheitsgewerbe neigt sich
ein Zustand der Improvisationen, Defizite und Modellwettstreite
in der Forbildung dem Ende entgegen. Ein durchgeängiges
Bildungssystem mit Erstausbildung, Umschulung, Aus- und Fortbildung
für Seiteneinsteiger und Qualifizierung von Führungspersoneal
für die private Sicherheitswirtschaft zeichnet sich ab
- nun gilt es, dies auch qualifiziert umzusetzen, denn noch
sind es vor allem Vorschriften und Absichten.
Sicherheit - nicht zu verwechseln mit Versicherungen - ist
ein unersetzbares, sensibles Gut und insoweit dürfen
wir auch dem Jahr 2006 mit gedämpften Optimismus entgegen
schauen, unsere Leistungen und Produkte sind notwendig, nicht
zu ersetzen und werden auch in der Nachfrage wieder zulegen.
Dabei gilt auch für die private Sicherheitswirtschaft
wie für alle Wirtschaftszweige, dass sich Qualität
und Leistung in einem gesunden Verhältnis zum Preis in
der Endkonsequenz durchsetzen. Der insgesamt schädliche
Wettbewerb der Vergangenheit ausschließlich über
den Billigstpreis sollte deshalb sowohl im Interesse der gefährdeten
Unternehmen und Personen als auch der Sicherheitsdienstleister
zu Ende sein - wieder ersetzt durch den Wettbewerb über
das marktgerechte Angebot und dessen Qualität - unser
Wunsch für 2006.
Wirtschaftsschutz gewinnt schrittweise weiter an Aufmerksamkeit
(11/2005)
Das Interesse an speziellen Beratungen über
kriminelle Gefährdungen und Angriffe auf Unternehmen
sowohl von Aussen als auch von Innen und an Möglichkeiten
einer wirksameren Prävention nimmt schrittweise auch
in Deutschland zu. Auffallend ist allerdings, dass bei einigen
Unternehmen möglicherweise die ausländischen Firmenmütter
oder Eigentümer als Triebkraft wirken. Im Mittelpunkt
stehen strategische Beratungen nach einen
Sreening der Gesamtsituation, die Begehungsweisen der Korruption,
der kriminell motivierten Abwerbung, der
Sammlung und des Verrats von Geschäftsgeheimnissen,
Unterschlagung und negative, illoyale Führungsmethoden.
Stärker werden die Verdachtsmomente hinterfragt, untersucht
und präventiv gehandelt. Dabei gewinnen wieder einfache
Methoden an Bedeutung, die klassische Befragung, die Observation
bei begründeten Verdachtsfällen, die Verstärkung
personeller und technischer Prävention und auch funktionale
Veränderungen als Bestandteil von Prävention und
Abwehr. Aufmerksam wird registriert, dass die strafrechtliche
Verfolgung aufgrund oftmals zögerlicher Bearbeitungen
zu spät greift, der Selbstschutz auch
aus diesem Grund verstärkt werden muss. ISG hat in den
letzten Monaten zunehmend auch exekutive Massnahmen im Rahmen
der rechtlichen Grenzen vornehmen müssen und wird diesen
Bereich verstärken, um selbst die notwendige Prävention
und Abwehr über den bisherigen Rahmen hinaus anzubieten.
Das Gehör für strategische Beratungen und
nicht nur die operativ erzwungenen Reaktionen auf Vorfälle
öffnet sich.
ISG
wird deshalb verstärkt auch seine Möglichkeiten
angrenzender Dienstleistungen nach § 34a GewO
ausbauen und damit derartige Prozesse lückenlos begleiten
und betreuen, einen zuverlässigen Partner in diesen oft
sehr sensiblen Bereichen anbieten.
Unternehmens-Screening - Grundlage für wirksames Risikomanagement
Wir sind gefährdet und leben mit Risiken - das
trifft eigentlich für alle Unternehmen und viele Privatpersonen
(VIP) differenziert zu! Welche Prozesse, Funktionalbereiche
oder Objekte konkret? Wo anfangen - mit welchem Aufwand -
was ist sofort nötig und was strategisch zu planen? Viele
Fragen und die Antworten werden oft erst konkret gesucht,
wenn es zum Vorkommnis, zur Straftat, gekommen ist. Das Gesetz
zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich
(KonTraG) u.a. Rechtsvorschriften sowie Schadensereignisse
in den letzten Jahren erfordern ein wirksamers Risikomanagement
und wirksame Frühwarnsysteme. Vor der
Steuerung, Minimierung oder Beseitigung der Risiken steht
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